Tourismusbilanz: Urlauber lieben das Zwei-Seen-Land

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    • 22.01.13
    • Kochel am See
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Tourismusbilanz: Urlauber lieben das Zwei-Seen-Land

Kochel am See - Der Zuwachs bei den Kochler Tourismuszahlen hält an. Die Übernachtungen kletterten im vergangenen Jahr um rund 2,5 Prozent auf fast 229 000. Bei den Ankünften beträgt die Zunahme gar 4,6 Prozent. Das sind 2500 Gäste mehr als 2011.

Attraktives Urlaubsziel: Der Kochelsee ist sommers und winters gefragt. Foto: A. von Drachenfels

Attraktives Urlaubsziel: Der Kochelsee ist sommers und winters gefragt. Foto: A. von Drachenfels

„Diese Zahlen stimmen uns natürlich zufrieden“, sagte der Kochler Bürgermeister Thomas Holz, als er in der Gemeinderatssitzung am Montag die Gästebilanz für 2012 vorlegte. Für Holz sind die positiven Übernachtungszahlen ein Beleg dafür, „dass unsere Gemeinde nach wie vor sehr attraktiv für Urlauber und Erholungssuchende ist“. Dabei lag die Messlatte aufgrund der sehr guten Ergebnisse von 2011 bereits sehr hoch, so der Bürgermeister. Für ihn sind die Zahlen umso erfreulicher, weil der „Schmied von Kochel“ im gesamten vergangenen Jahr geschlossen war. Das Alpenhotel sei stets eine der tragenden Säulen des Kochler Tourismus’ mit zuletzt rund 2000 Übernachtungen gewesen.

Als Grund für den anhaltenden positiven Trend bei den Gästezahlen nennt Holz das reichhaltige Angebot im Zwei-Seen-Land. Katja Konrad und Veronika Sgoff, die Leiterinnen der Tourist-Informationen in Kochel und Walchensee, fassen die positiven Erfahrungen der Urlauber so zusammen: „Neben vielen anderen Besonderheiten werden von Gästen immer wieder die einzigartige Landschaft rund um den Herzogstand mit dem Walchen- und Kochelsee sowie die beiden Museen, die Herzogstandbahn, das Trimini und das lebendige Brauchtum als besonders reizvoll dargestellt.“

Einziger Wermutstropfen in der Tourismusbilanz: Die Aufenthaltsdauer ging um zwei Prozent zurück. Die Gäste bleiben laut Holz nur noch durchschnittlich 3,9 Tage in der Gemeinde. „Das ist ein allgemeiner Trend, der in ganz Bayern zu beobachten ist“, sagt Holz. „Die Urlauber buchen kurzfristiger, bleiben kürzer und reisen bei schlechtem Wetter auch viel schneller wieder ab.“ (ao)

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