Fast einer echten WM würdig war der Medienrummel anlässlich der Fassdauben-Weltmeisterschaft am Sonntag auf dem Wegscheider Jaudenhang: Drei Fernsehsender, darunter das Bayerische Fernsehen und das Landesstudio Salzburg des ORF, hatten neben einigen Rundfunkstationen ihre Reporter ausgesandt, um von dieser Gaudi-WM zu berichten.
Weltmeister wurde nach spannenden Wettkämpfen der Schweizer Urs Lenz aus Oberuzwil (St. Gallen). Lenz nach dem Sieg: „Mein Heimatort liegt nur 600 Meter hoch, wir haben fast nie Schnee.“ International besetzt war das weit über 100 Teilnehmer zählende Starterfeld. Italiener aus dem Nonntal (Trentino) waren gleich mit drei großen Reisebussen angereist. Ähnlich stark die Schweizer Abordnung, dazu Österreicher und jede Menge deutsche Starter.
Spezial-Ski, Stürze und Schnee-Spaß: Bilder von der Fassdauben-WM
Bei dem Wettbewerb war durchaus sportliches Geschick vonnöten: Es galt mit den etwa einen Meter langen Fassdauben, die lediglich mit einer Lederschlaufe an den Schuhen befestigt waren, sturzfrei den Jaudenhang herunterzufahren. Doch letztlich stand bei dieser WM doch der Spaß im Vordergrund. „Ich hoffe, dass sich keiner weh tut“, betonte Landrat Josef Niedermaier vor dem ersten Start. „Gut, dass wir hier keine Dopingkontrolle haben“, feixte dazu Franz Adlwarth, der Wirt des Jaudenstadls. Denn etliche Starter hatten offensichtlich bereits reichlich dem Gerstensaft zugesprochen.






































