Eine Gruppe von anderen Wassersportlern war bei ihm - doch der 30-Jährige war nicht ansprechbar, bewusstlos.
„Wir sind sofort los“, sagt Einsatzleiter Wolfgang Schmel. Doch das erste Problem erwartete ihn und seine Mannen am Sylvenstein. Handyempfang und Funk - beides funktioniert in dieser Gegend nur eingeschränkt. „Die Berge sind zu nah dran“, sagt Schmel. Gut, dass wenigstens ein Mobiltelefon schwachen Empfang hatte - und die Gruppe der Kajakfahrer gefunden werden konnte. Allerdings: der Weg zum Verletzten war beschwerlich. „Die Stelle, an der er kenterte, ist die, an der die Isar am weitesten von der Bundesstraße entfernt ist“, sagt der Einsatzleiter. Zwei Kilometer ging es durchs Gestrüpp. Das Ganze drei Mal - im Gepäck Einsatzkoffer und Notfallausrüstung: „Alles zusammen wiegt 30 Kilo.“ Gut, dass Wasserwachtler zu Hilfe eilten.
Gemeinsam entschied man vor Ort, den Verletzten nicht bis zur Straße zu tragen. „Wir haben den Hubschrauber gerufen“, sagt Schmel. Der nahm den 30-Jährigen, der aus dem Rhein-Main-Gebiet kommt mit und brachten ihn die Murnauer Klinik. Die gute Nachricht: „Als wir vor Ort waren, konnte der Mann auch wieder sprechen“, sagt Schmel. Er glaube nicht, dass der Kajakfahrer bleibende Schäden von dem Unfall behalte. (stb)

















