Bad Tölz - Aus einer Facebook-Seite soll nun ein Verein werden: Eine Gruppe Tölzer setzt sich für Minderheiten ein.

Am Anfang stand der Protest gegen die Hoteliers Georg und Thomas Eberl. Die hatten ein Problem mit einer benachbarten Reha-Einrichtung für Hirnverletzte, ihre Klage dagegen sorgte wie berichtet für gewaltigen Unmut. Aus der Facebook-Gruppe mit dem Namen „Herr Eberl, treten Sie freiwillig zurück“ ist inzwischen die Gruppe „Sorglos mit Handicap in Bad Tölz“ geworden - ein Schritt weg vom Kritisieren hin zum Gestalten. Im Zentrum der Bewegung, die im Internet 205 Freunde hat, stehen neben anderen Joe Riha und Paul Lehmann. Weil beide glauben, dass den Bedürfnissen von Minderheiten in und um Bad Tölz noch deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden dürfte, wollen sie nun versuchen, einen Verein zu gründen.
Er warnt aber auch vor zu großen Erwartungen. „Einen Verein zu gründen, das dauert Monate.“ Dem Vorstand will Riha eher nicht angehören. „Da gibt’s andere, mir ist vor allem wichtig, Öffentlichkeitsarbeit zu machen.“
Erstes Treffen
Zum Vorbesprechungstreffen am Mittwoch, 15. Februar, ab 19 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, in den Gasthof Kolberbräu zu kommen und ihre Anliegen vorzutragen.
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.