Bad Heilbrunn - Erst seit Herbst laufen die Vorbereitungen, um den Bebauungsplan in Mürnsee-Gasselfeld aufzustellen. Läuft alles wie gewünscht, könnten die Bagger schon im Sommer anrücken:

So schaut er aus, der Bebauungsplan im Gasselfeld: oben rechts ist der ehemalige Naturweiher zu sehen, an ihn schließt sich das gemeindeeigene Grundstück an. Darauf sind drei Bauplätze für das Einheimischenmodell vorgesehen. Plan: von Angerer
Bevor das Baugebiet aus der Taufe gehoben werden kann, musste der Gemeinderat aber zunächst einmal über den endgültigen Plan abstimmen.
Vier Pläne waren vorbereitet worden, das Gremium einigte sich schlussendlich auf die Variante, bei der die künftige Bebauung den weitesten Abstand zum ehemaligen Naturweiher einhielt. „Hier hatte der Naturschutz einige Bedenken angemeldet“, so Bürgermeister Thomas Gründl. Schließlich handelt es sich bei dem Gebiet um eine Biotopfläche.
Weiteres Problem des Areals: Es liegt im Hochwassergebiet des Reindlbachs, der im Süd-Osten der Gemarkung fließt. „Im Sommer 2005 gab es da Überflutungen“, so der Geschäftsleitende Beamte Andreas Mascher. Deshalb hält der Plan nun einen großen Grünstreifen ein, an den sich gemeindeeigener Grund anschließt. Darauf sollen drei Bauplätze fürs Einheimischenmodell entstehen.
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