Bad Heilbrunn - Heilbrunns Bürgermeister Thomas Gründl und Gasthaus-Verkäufer Michael Deckel äußern nun Gedanken, wie es in Zukunft in der Ortsmitten weitergehen könnte:

Kauf geglückt: Bürgermeister Thomas Gründl (li.) und Michael Deckel. Foto: Pröhl
1 070 000 Euro: So viel hat die Gemeinde Bad Heilbrunn hingelegt, um den Gasthof zur Post zu kaufen. Gestern trafen sich Bürgermeister Thomas Gründl und der vorherige Besitzer Michael Deckel noch einmal, um über die Zukunft des gut 12 500 Quadratmeter großen Areals nachzudenken.
Fakt ist: seit einem Großbrand vor über zehn Jahren steht die „Post“ leer. Schimmelpilze haben sich eingenistet. „Ein Abbruch wird sicherlich die wirtschaftlichste Lösung sein“, sagt der Rathaus-Chef. Und den plant er zügig: „Ich hoffe doch, dass das Ganze im Sommer über die Bühne geht.“ Alles hängt - wie so oft - an den Behörden. So haben die Heilbrunner Fördermittel beantragt. Zum einen bei der Städtebauförderung, zum anderen aber auch beim Freistaat, wo auf touristischer Seite Gelder fließen können. Denn eins ist klar: Die Gemeinde wünscht sich am alten „Post“-Standort wieder eine neue Gastronomie - am besten mit Hotel. „An Einrichtungen, die 30 Zimmer zur Verfügung stellen können, fehlt es hier einfach“, sagt Gründl. Dabei hofft er doch auf viele Busgruppen, die den Kräuterpark und die Region besuchen - und die dann auch in der Gemeinde übernachten können.
Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch im Tölzer Kurier. (stb)
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