Aufkirchen - Die Aufkirchner „Post“ soll so schnell wie möglich renoviert werden, damit das Wirtshaus bald wieder geöffnet werden kann. Einstimmig billigte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Umbaupläne.

Im Zuge der Gasthof-Sanierung soll auch der Marienplatz im Herzen Aufkuirchens neu gestaltet werden. Foto: Jaksch
Wie berichtet, will Gröber den Gasthof größtenteils entkernen, einen Wintergarten anbauen und die Zahl der Gästezimmer massiv erhöhen. Nach Auskunft seines Architekten Walter Mayer, der sein Vorhaben im Gemeinderat vorstellte, sollen aus den bisher sieben Zimmern im ersten Stock insgesamt 26 mit knapp 50 Betten im ersten und im Dachgeschoss werden. Die bisherige Gaststube soll zur Küche werden, „denn die jetzige Küche ist zu klein“, sagte Mayer. Auch die Toilettenanlagen sollen erneuert werden: „Sie entsprechen nicht mehr den Anforderungen.“ Eine zweite WC-Anlage soll ins Untergeschoss unter den verlängerten Saal und auch vom Biergarten aus zu erreichen sein. Gröber hofft auf eine Wiedereröffnung im Sommer, sein Architekt zeigte sich allerdings skeptisch. Monn sagte: „Die Bürgerversammlung werden wir dort nicht abhalten können, aber vielleicht die Weihnachtsfeier.“
Gröber ist an einer Neugestaltung des Marienplatzes stark interessiert. „Das ist eine Rieseneinfahrt, und dahinter verläuft nur eine Anliegerstraße“, sagte er auf Anfrage. „Wir wollen die Straßeneinmündung so weit wie möglich verengen, dass überhaupt ein Platzcharakter entsteht.“ Dann sei auch gestalterisch etwas möglich.
Dass die Situation vor Wirtschaft und Kirche geordnet wird, ist ein Anliegen, das Karl Brunnhuber (SPD), Andreas Hlavaty (CSU) und Anke Sokolowski (FDP) mit einem Antrag verfolgten. Einstimmig votierte der Rat dafür, dass die Verwaltung mit Andreas Gröber darüber verhandelt.
Rupert Steigenberger (BG) wollte noch einmal eine Verlegung des Klosterwegs anregen - eine Idee, die vor einigen Jahren schon auf großen Widerstand gestoßen war. „Dieses Fass sollten wir nicht wieder aufmachen“, forderte Brunnhuber.
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