Dachau - Da dachte der Autofahrer schon, er hätte die Polizei abgeschüttelt, als er an einer Kontrollstelle vorbei gefahren war. Doch dann kam alles anders: Die Flucht endete für den 19-jährigen Dachauer an einer Hauswand.
Es war am Montag kurz vor Mitternacht, als zwei Polizeibeamte der Polizeiinspektion Dachau in der Erich-Ollenhauer-Straße eine allgemeine Verkehrskontrolle durchführten. Dabei fiel ihnen ein Ford Fiesta auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit die Kontrollstelle passierte und in Richtung Freisinger Straße weiterfuhr. Nachdem er vorbei gefahren war, schaltete der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Fahrzeugführer einen Gang herunter und beschleunigte sein Fahrzeug deutlich, wohl im Glauben, dass die Beamten ihn nicht mehr erwischen würden. Doch der Zufall wollte es anders.
Nachdem die beiden Polizeibeamten nach Beendigung der Kontrolle ihre Streifenfahrt fortsetzten, kamen sie zufällig zu einem Verkehrsunfall, der sich in der Mittermayerstraße ereignet hatte. Und ausgerechnet der zuvor aufgefallene Ford Fiesta war beteiligt. Das Auto wies einen massiven Frontschaden auf, resultierend aus einen Zusammenstoß mit der Hausmauer einer Pizzeria. Wie die Polizeibeamten ermitteln konnten, war der 19-jährige Dachauer mit seinem Fiesta laut unbeteiligter Zeugen immer noch mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in eine Engstelle gefahren, die aufgrund einer Baustelle entstanden war. Zur gleichen Zeit tastete sich ein 34-jähriger Dachauer mit seinem Audi von der Von-Hohenhausen-Straße langsam in die unübersichtliche Mittermayerstraße hinein. Als der Ford-Fahrer den Audi nach der Baustelle erkannte, wollte er nach rechts ausweichen. Dabei geriet er auf den Gehsteig, auf dem sich gerade zwei Personen befanden. Diese konnten sich nur durch einen Sprung zur Seite retten. Anschließend verlor der 19-Jährige vollends die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen die Hausmauer.
dn
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