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    • 03.07.12
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Der perfekte Plan

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15 Schüler, ein Plan: Ein Rockkonzert im Thoma-Haus. Im Rahmen ihres P-Seminars organisieren die Schüler des ITG ein Konzert mit lokaler Bandprominenz – und meistern alle Probleme wie Profis. 

© Habschied

Der Rockabend steht: Die Gymnasiasten konnten für ihr Konzert namhafte lokale Bands gewinnen

Laut ertönt die Musik aus den Boxen, die Bands auf der Bühne rocken richtig ab, hauen einen Hit nach dem anderen raus. Unten tobt die Menge, die Leute tanzen, kreischen, grölen die Songs mit. Der Traum eines jeden Partyveranstalters. Der Traum, den auch 15 Schüler vom Ignaz-Taschner-Gymnasium träumen. Im Rahmen eines P-Seminars organisieren die Elftklässler ein Rockkonzert im Ludwig-Thoma-Haus in Dachau. Schon seit einem Dreivierteljahr sind sie am Planen und Organisieren, unzählige Stunden haben sie schon mit den Vorbereitungen verbracht.

Zu Beginn stand dabei natürlich die zentrale Frage eines jeden Konzerts schlechthin: Welche Bands sollten spielen? Den Schülern war wichtig, dass die Bands aus der Region kommen und musikalisch auf ihrer Wellenlänge liegen. „Ein paar Hörproben, dann war es eigentlich klar“, erinnern sie sich. Schnell stand fest, dass die Rockband Lem Motlow und Naked SuperHero, eine Band, deren Musik Funk-, Punk-, Rock- und Brasseinflüsse in sich vereint, spielen sollten. Fehlte also nur noch eine dritte Band.

Auch dort war bald ein Favorit gefunden: Die Schwabhauser Gruppe RedRiverStone. Nur ein Problem gab es dabei noch – deren Schlagzeuger Patrick Kerling ist einer der Schüler aus dem P-Seminar und wollte eigentlich partout nicht auf seinem eigenen Konzert spielen: „Am Anfang hab ich mich ein bisschen geweigert“, sagt Patrick schmunzelnd. Irgendwann hat er sich aber doch überreden lassen – inzwischen ist er froh darüber. Schließlich hat er nun die einmalige Gelegenheit, die Organisation eines Konzertes von zwei verschiedenen Seiten aus zu sehen. „Jetzt verstehe ich zum Beispiel auch, warum die Veranstalter teilweise Stress machen, dass wir den Band-Rider schicken sollen“, erzählt Patrick.

Ein Band-Rider ist eine Liste der Bands mit allen Utensilien, die die Musiker während ihres Auftritts brauchen: SD-Kabel, Lautsprecherboxen, Lichtgeräte oder Mischpult – da kommt schnell so einiges zusammen. Einen Teil der Technik konnten sich die Jugendlichen von der Schule leihen, den Rest mussten sie selbst organisieren. Dabei haben sie auch sehr von der Unterstützung der Bands profitiert: „Die Bands waren erstaunlich offen für das Ganze“, freut sich Stefan Gröschner, einer der Schüler. Einer der Musiker hat sich sogar dazu bereit erklärt, die Technik an dem Abend zu bedienen.

Doch so reibungslos lief längst nicht alles: Das Werbungsteam etwa hatte lange Zeit Probleme, genug Sponsoren für die Veranstaltung zu gewinnen – schließlich sollte sich das Konzert auch finanziell rechnen. „Bei vielen Firmen waren die Kapazitäten schon ausgelastet“, erklären die Schüler. Tagelang sind sie durch die Straßen Dachaus gezogen auf der Suche nach Unterstützern – bis sie endlich genügend zusammen hatten.

Eine Herausforderung bei der Konzertorganisation waren auch die vielen rechtlichen und formalen Regeln. Versicherungen mussten abgeschlossen, rechtlich fundierte Verträge aufgesetzt und genügend Sicherheitskräfte organisiert werden. „Wir hatten teilweise unterschiedliche Infos wie viele Sanitäter und Securities wir brauchen und für was wir alles haften“, erzählt der 16-jährige Johannes Rieger. Inzwischen ist die Organisation so weit fortgeschritten, dass die meisten dieser Unklarheiten beseitigt sind.

Trotzdem: „Auch wenn man die beste Planung der Welt hat, es kann immer etwas dazwischen kommen“, sagt Patrick Kerling. „Unser Ziel ist aber einfach, dass die Leute rausgehen und sagen ,es war super’.“ Dann nämlich hätte er sich erfüllt, der Traum von der tollen Party mit vielen gut gelaunten Gästen, super Stimmung und guter Musik.

Von Claudia Schuri

Das Konzert findet am Samstag, 28. Juli, statt. Einlass ab 17.30 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr. Karten gibt’s bei den Bands Lem Motlow, Naked SuperrHero und RedRiverStone sowie in der Schulbibliothek des ITG für fünf Euro. An der Abendkasse beträgt der Eintritt sechs Euro.

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