Von der Kundler Klamm bis zum König der Löwen

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    • 11.01.14
    • Petershausen
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Von der Kundler Klamm bis zum König der Löwen

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Jetzendorf - Zum 26.Mal hat die Blaskapelle Petershausen bei ihrem traditionellen Dreikönigskonzert in der Jetzendorfer Schulturnhalle Blasmusikfreunde aus nah und fern begeistert.

In die Herzen der Zuhörer spielte sich die Blaskapelle Petershausen in Jetzendorf. foto: ost

In die Herzen der Zuhörer spielte sich die Blaskapelle Petershausen in Jetzendorf. foto: ost

„Von der Oper bis zur Filmmusik“ war heuer das Motto des Konzerts, und tatsächlich sparte das Orchester von Katrin Czerny keine Musikrichtung aus. Natürlich wurden dem Publikum die beiden Wertungsstücke nicht vorenthalten, mit denen Petershausen vor wenigen Wochen in Mammendorf großen Erfolg in der Oberstufe hatte. Mit „Nebukadnezar“ von Verdi wurden zunächst Neujahrsgrüße laut. Auch mit „Along the River“ wurde die Jury beim Wertungsspiel überzeugt. Dieses Werk wurde im Auftrag der Wind Band Kundl (Österreich) aus Anlass des 225-jährigen Bestehens dieses Blasorchesters geschrieben. Hermann Pallhuber ließ sich dazu von Impressionen inspirieren, die er in der Schlucht „Kundler Klamm“ gewonnen hatte.

Durch das Programm des Dreikönigskonzerts führten Jetzendorfs Dekan Konrad Eder und Fredi Hildner. Der gut gelaunte Dekan präsentierte den Zuhörern den bekannten Konzertmarsch von Rudi Fischer, „Die Sonne geht auf“, den das Orchester von Katrin Czerny mit Bravour meisterte. Den Brautnachtwalzer und die Postkutschenpolka, beides Stücke des gebürtigen Tegernseers Karl Edelmann, kündigte Hildner an. Bei der Postkutschenpolka haben Hildner und Ulrich Czerny mit Trompeten-Soli an die gute alte Zeit erinnert.

Schon zur Pause herrschte tolle Stimmung in der Turnhalle, da die Dirigentin zum Mitsingen aufgefordert hatte. Beim Bozner Bergsteigermarsch, einem Werk von Sepp Tanzer, sangen sowohl die Musiker als auch die Zuhörer aus voller Brust mit - dabei handelt es sich schließlich um die inoffizielle Landeshymne der Südtiroler. Dieses Lied wurde in der Zeit der Italienisierung Südtirols verfasst und hat mitunter deshalb so einen hohen Stellenwert im Selbstverständnis der Südtiroler.

Im zweiten Konzertteil hat das Orchester die Zuhörer auf der Reise in die Welt des Films mitgenommen. Die Kapelle begann mit dem Potpourri „Mancini Magic“ des bedeutenden US-Komponisten Henry Mancini. Stücke wie Pink Panther, Moon River, der Baby Elephant Walk oder der Soundtrack der Blue Brothers durften da nicht fehlen. Der nächste Filmklassiker, den die Petershauser präsentierten, ist 1952 unter dem Titel „Du sollst mein Glücksstern sein“, bekannt geworden. Gene Kelly präsentierte sich in diesem Film-Musical durch seine eigene, teils humorvolle Art, zu tanzen, und wurde damals als rechtmäßiger Erbe des eleganten Tänzers Fred Astaire gehandelt - die Filmmusik „Singing in the Rain“ von Nacio Herb Brown begeistert jedenfalls heute noch. Genauso ist es bei dem Filmklassiker „König der Löwen“. Dafür schrieb Elton John Mitte der 90er Jahre den Titel „Can you feel the love tonight“, was immer wieder gut beim Publikum ankommt. Eingetaucht in der Filmmusik kamen das Czerny-Ensemble nicht an „Wickie“ vorbei und die Zuhörer segelten mit ihm hinaus auf die Weltmeere.

„Beyond the Sea“ von Mc Millan geschrieben hat, sollte der Schlusspunkt im Programm sein, doch die Konzertbesucher, unter denen auch die beiden Bürgermeister Richard Schnell (Jetzendorf) und Günther Fuchs (Petershausen) waren, forderten vehement und lautstark „Zugabe“. So machte die Kapelle nicht mit Clownfisch „Nemo“ Schluss, sondern ließ auch noch den Erzherzog-Albrecht-Marsch und den Deutschmeister Regiments-Marsch erklingen.

Die tolle musikalische Leistung der Blaskapelle wurde schließlich mit einem donnernden Schlussapplaus belohnt. Der angenehme Nebeneffekt dieses Konzerts ist die Fortführung der Togo-Hilfe, vom Konzert-Erlös soll wieder ein Teil dafür abgezweigt werden. Wie Eckhard Czerny bekanntgab, sorgen die Bläser aus Petershausen dafür, dass Kinder dort zur Schule gehen können.

(ost)

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