Dachau - Sie ist wendig, flink und kommt auch dorthin, wo der Arm des Rückewagens nicht mehr hinreicht: Resi, fünf Jahre alt, 900 Kilogramm schwer, französisches Kaltblut.

Wendig und stark: Resi und Jonas Berz rücken das gefällte Holz an die Forstwege. foto: kn
Die Stute war gestern erstmals im Etzenhausener Wald am Tierheim im Einsatz. Zusammen mit ihrem Besitzer Jonas Berz zog sie das gefällte Holz an die Forstwege.
„Bisher wurde das Holz nach der Fällung mit Schlepper und Rückewagen aus dem Bestand geholt“, erklärt Förster Franz Knierer von der Bayerischen Forstverwaltung. Doch um Boden und Bestand zu schonen, sollen künftig zusätzlich Rückepferde im Wald eingesetzt werden. Stadtgärtner Gerold Eisele und Franz Knierer haben dazu Jonas Berz aus Eurasburg engagiert. Der Hufschmied arbeitet seit fast vier Jahren mit Rückepferden im Wald. Inzwischen züchtet er die französischen Kaltblüter der Rasse Mulassier. „Das Gemüt der Rasse, die Ruhe und Ausgeglichenheit bietet sich für diese Arbeit an“, erklärt der 34-jährige Berz. Zudem seien die Bewegungen der Pferde sehr schön, wenn man im Sattel sitzt.
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