Dießen - Es tut sich was im SOS-Kinderdorf Ammersee in Dießen. Unter anderem soll die Familienprävention ausgebaut werden, dafür werden Paten gesucht.

SOS-Kinderdorfleiter Erich Schöpflin (3. v. l.) ehrte die langjährigen Mitarbeiter (v.l.) Diana Brusch, Hedwig Forte, Susanne Kretschmann, Christine Reindl, Rosa Oliva, Isabelle Knoll, Regina Hanel-Giggenbach und Peter Zirbes. Foto: fkn
Im kommenden Jahr wird in Dießen nicht nur der neue Dorfmittelpunkt mit dem „Haus Mosaik"eingeweiht und gefeiert, es steht auch der Aufbau von drei neuen Kinderdorffamilien an. Vor allem aber will sich der Verbund, zu dem auch die Beratungsstellen in Landsberg gehören, noch stärker auf die präventive Arbeit konzentrieren, also Familien unterstützen. Dazu werden ehrenamtliche Helfer gesucht, die Kinder begleiten und anleiten wollen.
Kinderdorfleiter Erich Schöpflin denkt dabei zum Beispiel an „Familienpaten“, die etwa Kinder bei den Hausaufgaben, beim Lesen oder allgemein bei der Entwicklung von Schlüsselkompetenzen unterstützen. Aber auch eine Ausweitung des Angebots im „Treffpunkt MiniMax“ der Entwicklungsdiagnostischen Beratungsstelle kommt für ihn infrage. Im Treffpunkt werden mittlerweile seit zehn Jahren mit ehrenamtlicher Unterstützung unter anderem Spielgruppen, Deutschkurse für Migranten, Elterncafés und Vorträge angeboten, um Familien zu helfen und sie zu stärken.
Ein anderes Projekt ist das „Haus Mosaik“, für das derzeit kleine und große Mosaiksteinchen an Spenden gesammelt werden. Das Gebäude, das im Rohbau steht, soll voraussichtlich im Sommer fertig gestellt und im September eingeweiht werden. Das Haus bietet dann Platz für die Bewegungspädagogik der Kindertagesstätte, für Musik- und Kunstpädagogik, aber auch für Feste oder die Jahresversammlung des SOS-Kinderdorf-Vereins, die nach vier Jahren Pause 2011 wieder in Dießen stattfinden wird.
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