Dorfen - Die heftig umstrittene Ortsumfahrung Dorfens wurde auch bei der Info-Veranstaltung der Eibacher Wählergemeinschaft (EWG) thematisiert. Für Aufregung sorgte das heiß diskutierte Projekt im nördlichen Außenbereich der Stadt allerdings nicht.

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Für Aufklärung in Sachen Umfahrung sorgten die EWG-Stadträte Johann Haberstetter und Wolfgang Lanzinger (v. l.). Foto: Weingartner
Einem umfassenden Sachvortrag mit Bildern der Planung und Verkehrszahlen durch die beiden EWG-Stadträte Johann Haberstetter und Wolfgang Lanzinger folgte eine unaufgeregte Diskussion. Einig war man sich, dass jetzt in Sachen Verkehr endlich gehandelt werden müsse. Kritisiert wurde, dass „im ganzen Landkreis die letzten 20 Jahre eine Entwicklung verschlafen wurde“, während in Niederbayern viele Straßenprojekte umgesetzt wurden.
Dass „die betroffenen Leute an der derzeit geplanten nahen West-Umfahrung Dorfens stinksauer sind, ist verständlich“, räumte Lanzinger ein. Wenn die Trasse an Eibach vorbeiführte, würde man das hier sicher auch anders sehen und viele wären „angefressen“. Da gehe es halt immer „nach dem Floriansprinzip“.
Die B 15 neu sei laut Lanzinger zur „Utopie“ geworden und die A 94 werde wohl über Dorfen gebaut. Weil man nun nicht genau wisse, wie sich der Verkehr in Dorfen bis 2020 entwickle, müsse jetzt „eine Umgehungstrasse in den Flächennutzungsplan eingestellt werden“, forderte der EWG-Stadtrat. Mit über 22 000 Fahrzeugen täglich sei 2015 zu rechnen. Da brauche es eine „Option für die Zukunft“, die jetzt zu prüfen sei.
Für den Vizebürgermeister war zudem klar, sollte die nahe Westtrasse nicht realisierbar sein, „dann müss ma uns um eine andere kümmern“. Zur Debatte seien ursprünglich ja vier Trassen gestanden. Neben der nahen West-, gibt es auch eine nahe Osttrasse, die dann als zweitgünstigste Lösung noch mal näher betrachtet werden könnte.
Hoffnungen setze man auch auf die derzeit geplante Ertüchtigung der B 15-Ortsdurchfahrt. Mit intelligenten Ampelschaltungen, Kreisel, Querungshilfen und vor allem der Beseitigung des B 15-Bahnübergangs könnte ja schon eine Entlastung eintreten, die eine Umgehung überflüssig mache. Dennoch will die EWG gerüstet sein, sollte der Verkehrskollaps in Dorfen künftig eintreten. Die hohen Kosten für die Untersuchung der Umgehungstrasse seien deshalb „zu verschmerzen“, sagte Lanzinger
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