Dorfen - Petrus muss ein Dorfener sein. Wie bestellt lachte am Unsinnigen Donnerstag die Sonne vom weiß-blauen Himmel und sorgte dafür, dass die Hemadlenzn einen traumhaften Faschingstag erlebten.
„In der Stadt der Hemadlenzn - soll’n Humor und Gaudi glänzen“, so tönte es ab den frühen Morgenstunden durch die Innenstadt. Wie immer setzte sich der Zug der Hemadlenzn um 10 Uhr vor dem E3 in Bewegung - angeführt von Barbara Ratajak, der Präsidentin der Karnevalsgesellschaft (KG) Dorfen. Singend, und mit der Stroh-Hemadlenznpuppe im Schlepptau, ging es zunächst zum Altöttinger Tor. Dort holte die närrische Schar das Prinzenpaar ab. Die Isenstädter Regenten Andrea III. und Uwe I. entstiegen, begleitet von einem bunten Konfettiregen, dem mit einer Pappnase geschmückten Tor. Währenddessen stimmte die Stadtkapelle Dorfen die Narrenhymne „Oh, du Himmel auf Erden“ an.
Nächste Station war das Rathaus, wo vor allem die Kinder auf ihre Kosten kamen. Die Rathaus-Mitarbeiter ließen auf die jungen Narren einen Bonbon-Regen hernieder prasseln, ehe Bürgermeister Heinz Grundner von der KG-Präsidentin aus seinem Amtszimmer „gelockt“ wurde und ebenfalls über die Leiter zu seinem Volk herunterstieg.
Erfreulich auch die Bilanz der Dorfener Polizei, die mit uniformierten und zivilen Einsatzkräften sehr präsent war. „Wie im Vorjahr zeigten die Maßnahmen der Stadt Dorfen und der Polizei eine positive Wirkung “, sagte Inspektionsleiter Ulrich Milius. „Insgesamt kann festgestellt werden, dass die Zahl der betrunkenen Jugendlichen und junge Erwachsenen deutlich abgenommen hat.“ Dennoch habe die Polizei auch heuer einige Veranstaltungsrandalierer in Gewahrsam nehmen müssen.
Wolfgang Krzizok
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