Loh - Für Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) war es eine „bedeutende Veranstaltung“. Doch neben Absichtserklärungen und Solidaritätsbekundungen gab es beim gestrigen Bahn-Gipfel nur wenig Konkretes.

Die Minister Ramsauer und Huber sehen es mit Wohlgefallen, dass EU-Kommissarin Kray ein Dunkles trinkt. F: ar
Zum Beginn der Pressekonferenz reichte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) der Vertreterin der Brüsseler EU-Kommission, Ellen Kray, ein Glas dunkles Bier: sie sollte damit auf den Bahnausbau anstoßen. Das war aber neben Weißwürsten für die Gipfel-Teilnehmer nach der Pressekonferenz auch schon das einzig Konkrete, was es an diesem Mittag beim Wirt z’Loh gab. Was den Bahnausbau betrifft, blieb es bei einer Vielzahl von Absichtserklärungen.
Minister Ramsauer versuchte bei dem von ihm als „Projekt, das fast einen historischen langen Bart hat“ titulieren Vorhaben Aufbruchstimmung zu verbreiten. Jetzt bekomme der Bahnausbau „konkrete Perspektiven“. Es gelte jetzt, beim weiteren Ausbau „Stück für Stück“ vorzugehen. Ramsauer sieht es positiv, dass die Bahn bereits dabei sei, „Engpässe zu beseitigen“, etwa im zweigleisigen Abschnitt zwischen Ampfing und Mühldorf. Und auch die Planung für den zweigleisigen Ausbau zwischen Mühldorf und Tüssling ginge gut voran.
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil wies auf „das überragede Interesse des Freistaats“ an dieser Strecke hin. Fehler der Vergangenheit, wo wegen mangelnder Vorfinanzierung durch Deutschland EU-Mittel nicht abgerufen werden konnten, dürften nicht mehr gemacht werden.
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