Thuja-Streit: Jetzt spricht Christa Stewens

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    • 28.03.13
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Zoff um Breitners Hecke

Thujen-Streit: Jetzt spricht Christa Stewens

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Oberpframmern - Die Ebersberger Landtagsabgeordnete und frühere bayerische Sozialministerin Christa Stewens hat sich im Streit um die Thujenhecke von FC Bayern-Legende Paul Breitner am Mittwoch zu Wort gemeldet.

Christa Stewens

Sie habe ihr Mandat als Landtagsabgeordnete immer so verstanden, dass sie bei den Anliegen, bei denen sie um Hilfe gebeten und um Rat gefragt wurde, versucht habe zu helfen und zwar „vollig unabhängig vom Ansehen oder Stand eines Menschen.“ So habe sie sich im Fall des Fußballweltmeisters von 1974 für den „Schutz der Privatsphäre des Bürgers Paul Breitner eingesetzt.“ Es dürfe keinen Prominenten-Bonus, aber auch keinen Prominenten-Malus geben, so die Poingerin zu dem Oberpframmerner Streit.

Breitner hatte entgegen den Festsetzungen des Bebauungsplans eine Thujen-Hecke um sein Grundstück gepflanzt. Die Gemeinde hat ihm daraufhin eine Beseitigungsanordnung zugestellt, das Landratsamt „duldet“ die Hecke. Jetzt will sich der Gemeinderat erneut mit dem Thema befassen.

ac

Die User von merkur-online bewegt die Thujenhecke ebenfalls sehr. Lesen Sie hier eine Auswahl an Kommentaren und die ganze Diskussion.

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Kommentare

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Picar021.04.2013, 12:28
(0)(0)

Es ist wirklich erstaunlich, was in Bayern alles möglich ist, wenn man nur den guten Draht, nach oben hat.
Breitner>FC Bayern>Aufsichtsrat>Stoiber> Speziwirtschaft>Landratsamt, dort wird dann geduldet, was doch nach Recht und Gesetz nicht sein darf.
Warum stellen Gemeinden Bebauungspläne auf, wenn sie hinterher niemand beachtet.
Ja klar das ist ja nur eine Verordnung, da hat die CSU schon ganz andere Dinge gedreht!

Fussnote01.04.2013, 08:27Antwort
(1)(0)

Toskana.

Haben gestern die Schwiegereltern in Ebersberg besucht und sind an "Bella Toskana" vorbeigefahren. Fürwahr ein echter Horrrortrip für Freude halbwegs guten Geschmacks:

Zur Dr.Wintrich-Str. hin eine Natursteinskulptur. An deren abgrundtiefe Hässlichkeit haben wir uns schon gewöhnt. Nun wird dieser rote Tuffstein (was immer es sein mag) mit graugefüllten Gabionen ergänzt.

Wenn man das mit der Breitner'schen Lebensbaumhecke vergleicht...

Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass jeder das Recht zu einem eigenen "Geschmack" hat und wenn es auch ein abgrundtief Hässlicher ist.

Irgendwann gilt der "Erschöpfungsgrundsatz", das ist der Punkt an dem jeder selbst entscheidet was gut und richtig ist.

Dass damit viele in Deutschland ein Problem haben, ist nichts neues.

Es wäre interessant wie weit ein Gemeinderat gehen könnte, ohne dass sich Widerstand regt.

Gedanken an das Milgram-Experiment drängen sich geradezu auf.

Die Berufung auf "Gesetze" oder "Verordnungen" allein reicht nicht aus. Wer das tut und das als de facto alleinige Rechtfertigung heranzieht, hat nichts verstanden. Hat nichts aus der Geschichte gelernt.

Man muss schon noch in der Lage sein und selber nachdenken können und es auch wollen.

Es gab schon viele Gesetze in diesem Lande, welche Zack-Zack befolgt wurden...wobei auch hier nicht wenige über das Ziel hinausgeschossen sind und sich dann doch nicht so ganz noch nicht einmal an Unrechtsgesetze gehalten haben.

Nein, nein, der Mensch muss schon selber denken und in der Lage sein, sein eigenes Wertesystem abzustecken. Eine Thujenhecke ist Privatsache und muss es auch in Oberpframmern sein.

Die Grenze zieht der gesunde Menschenverstand und der Anstand.

Wer eines oder beides nicht hat, der ist natürlich sklavisch auf Verordnungen und Gesetze angewiesen.

Wie fragwürdig diese sind wusste schon Bismarck:

"Gesetze sind wie Würste, man sollte besser nicht dabei sein, wenn sie gemacht werden."

Exakt so verhält es sich auch mit dem Gemeinderat. Wer sich nur das Treiben in der öffentlichen Sitzung anschaut, dem graust. Was danach hinter verschlossenen Türen passiert, weiß der Bürger nicht und er soll es auch nicht wissen. Mit "Demokratie" hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Noch immer ist die Grundlage der allermeisten Entscheidungen die "gute alte" Mauschelei. Wenn man das weiß, hat man natürlich die demokratische Pflicht selber zu denken und zu prüfen ob es denn überhaupt Sinn macht sich daran zu halten, was die Mauschler ausgeheckt und mit einem pseudo-demokratischen Mäntelchen bedeckt haben.

Sicher, selber denken ist anstrengender als...

Kunibert01.04.2013, 08:00Antwort
(4)(0)

Ihr Einlassung zeigt genau das Problem auf: Egal ob "Gemeinderat" oder ein anderes Gremium im Spiel ist, es gibt Grenzen an denen ein halbwegs normal tickender Mensch sagt: "Bis hierher und nicht weiter!".

Zu unterscheiden was "den Staat" angeht und was nicht, damit haben die allermeisten Deutschen leider ein Riesenproblem.

Es ist interessant, dass die gleichen Leute welche hier der Meinung sind ,man müsse sich bei der Auswahl bestimmter Pflanzenspezies, exakt an Vorgaben halten, welche wie im Fall Oberpframmern von unzweifelhaft fachlich und geschmacklich unbeschwerten Leuten stammen, im Beruf kein Problem damit haben die Gesetze sagen wir einmal großzügig auszulegen.

Einer aus meiner Straße ist ein honoriges Mitlied eines örtlichen Vereins und arbeitet seit langem bei einer großen Bank. Nach einer entsprechenden Alkoholzufuhr redet er aus dem Nähkästchen. Nach wie vor schert man sich nicht groß um Gesetze. Was zählt ist der Profit. Und wenn es der Chef befiehlt...

Exakt vorgenannter Mensch regt sich tierisch darüber auf, dass der Breitner jetzt einfach diese Hecke pflanzt und sich nicht ins Bockshorn jagen lässt.

Das verursacht Stress beim normalen, duckmäuserischen Michel. Der Michel packt es nicht, dass es Leute wie den Breitner gibt, der noch ?ier hat.

Freilich wären diese ?ier noch ein wenig imposanter, wenn er sich nicht beim Edmund und dessen nach wie vor bereit stehenden Hilfstruppen ausgeweint hätte. Darauf kann Breitner nicht stolz sein.

Wohl aber, dass er dem Sonnenkönig gezeigt hat., dass dieser zwar mit "normalen" Pframmerern machen kann was er will, nicht aber mit ihm.

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