Grafing - Das 3x3 der Lawinenkunde

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    • 24.01.13
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Das 3x3 der Lawinenkunde

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Grafing - Immer wieder gibt es Lawinenopfer unter Skibergsteigern in den Alpen, wie zuletzt bei zwei tragischen Unfällen im Sellrain. der Alpenverein glaubt, dass in der Öffentlichkeit dadurch der Eindruck entstehen könnte, das Skitourengehen gehöre zu den hochriskanten Sportarten und sei nur etwas für Hasardeure. Wie kann es der Alpenverein also verantworten Jugendliche für diese extreme Form des Bergsteigens zu begeistern?

Die Antwort ist ganz einfach: Durch das Erlernen mit den Risiken verantwortungsvoll umzugehen.

Primäres Ziel sei es nämlich, die vorhandenen Risiken so abzuschätzen und sein Verhalten entsprechend anzupassen, dass damit die Wahrscheinlichkeit, von einer Lawine verschüttet zu werden, vernachlässigbar klein wird. „Im Prinzip verhält sich das genauso wie im Straßenverkehr. Wenn wir die Regeln befolgen, haben wir keine Probleme“, so die DAV-Sektion Grafing-Ebersberg.

Die Alpenvereine haben in den letzten Jahren sehr viel geforscht und die von Schweizer Wissenschaftlern erfundene 3x3-Methode zur Bewertung der Lawinenlage für Otto-Normalskitourengeher Praxis gerecht aufbereitet.

Am vereinseigenen Meißner Haus bei Innsbruck hatte die Grafinger Alpenvereinsjugend nun die Gelegenheit, diese Methode auszuprobieren und ausgiebig einzuüben. Die meisten konnten schnell feststellen, dass neben dem theoretischen Wissen immer noch eine gehörige Portion Erfahrung dazu gehört, eine präzise Prognose zu erstellen.

Die Jugendleiter Michael Köck und Marcus Rau betonten dazu, dass die korrekte Bewertung der Lawinengefahr die erste Priorität habe. Eine Verschüttung müsse unbedingt vermieden werden. Da das Verschüttungsrisiko bei aller Vorsicht aber nie zu 100 Prozent ausgeschlossen werden könne, werde nach wie vor sehr viel Wert auf das schnelle Auffinden eines Verschütteten gelegt.

Ausgerüstet mit Lawinenverschüttetensuchgeräten (LVS-Gerät), Lawinensonden und Schaufeln übten die Jugendlichen verschiedene simulierte Unfallszenarien. Mit der Stoppuhr in der Hand konnten die Ausbilder mit Zufriedenheit feststellen, dass selbst komplizierte Probleme mit mehreren Verschütteten in sehr kurzer Zeit gelöst werden konnten.

Wer also abseits der gesicherten Pisten unterwegs ist, sei gut beraten, das 3x3 der Lawinenkunde zu erlernen, so wie es die Sektion jetzt mit Jugendlichen durchgeführt habe.

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