Ebersberg - 19 Hunde aus dem Katastrophengebiet in Ungarn, wo roter Giftschlamm aus einer Alu-Fabrik ausgetreten war, sind am Freitag in Traxl bei Ebersberg angekommen. Für sie suchen Mitglieder des Tierschutzvereins neue Besitzer.

Einzelne Tiere bleiben zunächst auf dem Hof in Traxl, andere kommen auf Pflegestellen. Inzwischen haben auch Tierärzte die Vierbeiner untersucht. Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit einer österreichischen Tierschutzorganisation durchgeführt. „Sie hat uns gebeten, zumindest ein paar Hunde zu retten“, so Silvia Thanhofer vom Ebersberger Tierschutzverein. Den Vierbeinern drohe in Ungarn die Tötung. Geld des Ebersberger Vereins wird für die Ungarn-Hilfe nicht verwendet. „Das ist quasi eine Privataktion.“ Kontakt: Christine Schlicht, Tel. (0 80 92) 3 25 13, und Silvia Thanhofer, Tel. (0 80 92) 95 29. Foto: Stefan Rossmann
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