Auf dem Nockherberg zeigt sie ihr Können um dritten Mal: Angela Ascher. Foto: Renner

Angela Ascher spielt Ministerin Aigner

Dorfen - Leviten lesen bei Bier und Gesang: Zum dritten Mal ist die Dorfener Schauspielerin Angela Ascher beim Politikerderblecken auf dem Nockherberg dabei.

Zwei Mal mimte sie schon Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer - und bekam dafür hervorragende Kritiken. Am Mittwochabend wird sie erstmals als Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner beim Singspiel auf der Bühne stehen.

„Ich habe mich sehr gefreut, dass ich wieder mit dabei bin“, sagt die Vollblut-Bayerin. Die Rolle als Ilse Aigner sei eine ganz andere, als die bisherige. Im Gegensatz zur lebhaften Haderthauer sei Aigner eher ruhig und habe auf den ersten Blick keine Ecken und Kanten. „Es ist besonders toll, dass sie bayerisch spricht“, sagt Ascher. Allerdings habe sie ein wenig „Bammel“ die Rolle gut zu spielen, weil die Bundeslandwirtschaftsministerin gerade jetzt sehr präsent ist. Viele Zuschauer werden daher besonders auf ihr Auftreten achten. Mit Videos von Bundestagsreden hat sie sich gründlich auf die Rolle vorbereitet und beim Vorspielen sofort überzeugt.

Schon Tage vorher sei sie aufgeregt und zwar bis sie endlich auf der Bühne steht. „Wenn ich vorher nicht aufgeregt bin, dann passt was nicht“, sagt die Profi-Schauspielerin, die mit ihrer Familie in Wien lebt.

Das Stück war bereits vor dem Pferdefleischskandal fertig geschrieben und wurde deshalb noch kurzfristig ergänzt. „Das lief aber problemlos.“ Denn die Zusammenarbeit mit Marcus H. Rosenmüller funktioniere sehr gut. Er ist bekannt für den Film „Wer früher stirbt ist länger tot“ und dieses Jahr erstmals dabei. „Er ist ein toller Regisseur und steckt voller Ideen und Enthusiasmus“, sagt Ascher. Und sie verrät: Das Derblecken wird dieses Jahr „phantasievoll und sehr bayerisch“. Sicher auch deshalb, weil im Herbst Landtagswahlen sind.

Heute Abend ist die Generalprobe des Singspiels. Mit dabei sind Familie und Bekannte der Akteure. Am morgigen Mittwoch wird es dann ernst. Das Bayerische Fernsehen überträgt die Starkbierprobe mit Fastenpredigt und Singspiel von 18.30 bis 21 Uhr. (ven)

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