Erding - Nicht allzu friedlich ist die letzte Faschignsnacht zu Ende gegangen
Das Moosgeistertreiben am Faschingsdienstag ist wie all die Jahre zuvor friedlich und familienfreundlich verlaufen. Doch zu nächtlicher Stunde flogen die Fäuste - Ergebnis völlig hemmungslosen Alkoholgenusses. Zwischen 20 Uhr und 1 Uhr waren die Beamten im Dauereinsatz.
In Wörth musste gegen 20 Uhr die Mutter eines 23-Jährigen die Polizei alarmieren, weil ihr Bub in volltrunkenem Zustand auf Randale aus war. Ein erster Test ergab einen Wert von über zwei Promille. Weil er einfach nicht Ruhe geben wollte, musste er seinen Rausch in einer Zelle der Polizei ausschlafen.
Eine Stunde später stieg ein Student (28) auf der Langen Zeile ungefragt in ein fremdes Auto und wies die Fahrerin an, ihn nach Hause zu fahren. Mehr brachte der Betrunkene nicht über die Lippen. Also lieferte die Erzieherin (47) den unerwünschten Mitfahrer bei der Polizei ab.
Und kurz vor 1 Uhr musste ein Streife nach Wartenberg. Von dort hatte eine Mutter angerufen, ihr 19 Jahre alter Sohn liege in komplett berauschtem Zustand auf der Straße. Mit zwei Promille Alkohol, einer blutigen Lippe, Schürfwunden und einer leichten Unterkühlung wurde er ins Erdinger Krankenhaus gebracht.
(ham)
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