Flughafen - Die Regierung von Oberbayern hat derzeit im Landkreis keinen leichten Stand. Sie steht nicht nur wegen der Genehmigung der dritten Startbahn im Feuer.
Auch der Hinweis, die Verkehrserschließung zum Moos-Airport sei selbst nach dem Bau der dritten Piste ausreichend, sorgt für heftige Kritik. Im Gespräch mit unserer Zeitung geht Heinrich Schuster, Sprecher der Bezirksregierung, auf die Vorwürfe ein. „Es besteht hier offensichtlich ein größeres Missverständnis“, so Schuster, „unser Hinweis auf die Verkehrserschließung ist so zu verstehen, dass die vorhandene Schienen- und Straßeninfrastruktur für sich alleine kein Grund ist, dem Flughafen die Ausbau-Genehmigung zu verweigern.“ Natürlich wisse man, dass die Staatsregierung intensiv Pläne verfolgt, die Anbindung des Airports zu verbessern, so Schuster in Anspielung auf den Ringschluss. Auch im Straßenbau sei einiges in Planung. Dies habe man bei der Bewertung des Verkehrs berücksichtigt.
(ham)
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