Digitalfunk: Berger kritisiert „Riesenaufwand“

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    • 30.01.13
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Digitalfunk: Berger kritisiert „Riesenaufwand“

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Forstern - Auch die Gemeinde Forstern beteiligt sich bei der Beschaffung der Endgeräte für den Digitalfunk an einem Rahmenvertrag des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung.

In der Ratssitzung stellte Geschäftsstellenleiterin Christine Pettinger die Kosten für Forstern vor.

Demnach muss die Kommune für die Endgeräte mit rund 4500 Euro rechnen. Die Sicherheitskarten, eine Art SIM-Card in den Geräten, kommen auf 120 Euro. Der Einbau ist mit knapp 5200 Euro der teuerste Posten. Nach Abzug aller Förderungen muss die Kommune noch gut 9700 Euro zuschießen. Damit die Fahrzeuge heuer noch ausgestattet werden können, muss der Bedarf bis Ende Januar gemeldet sein.

Eingerechnet wurde auch das First-Responder-Fahrzeug, das heuer bestellt wird. Da die Sicherheitskarten eine Lieferzeit von rund sechs Monaten hätten, müsse man das Fahrzeug schon jetzt einkalkulieren. Ins alte LF 16/12 wird kein Gerät mehr eingebaut, da es durch ein neues HLF 20 ersetzt werden soll. Zudem könne es sein, dass das First-Responder-Fahrzeug von der Inspektion als Kommandowagen anerkannt wird, was Pettinger für durchaus möglich hält. Dann gibt es Förderungen für die dort benötigen Funkgeräte, und die Gesamtsumme schrumpft auf rund 8600 Euro.

Insgesamt braucht Forstern 20 Geräte und 16 Sicherheitskarten, da vier Geräte reine Sprechstellen sind. Ob und welche monatlichen Kosten anfallen und wie viel die Meldeempfänger kosten, ist laut Pettinger noch nicht klar. „Sicher kostet das alles Geld, und zwar nicht wenig. Aber so dramatisch, dass die Welt untergeht, ist es auch wieder nicht“, kommentierte Bürgermeister Georg Els. Sein AWG-Kollege Herbert Berger hingegen meinte: „Es ist mir nicht ganz verständlich. Wir haben ein Handynetz, mit dem man auf der ganzen Welt telefonieren kann. Müssen wir jetzt wie bei den Wilden ein neues Netz aufbauen? Das ist ein Riesenaufwand.“

Das konnte Pettinger bestätigen. Jedoch müsse das Netz für den Digitalfunk unbedingt abhörsicher sein. Das Mobilfunknetz komme daher nicht in Frage. vam

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