Erding - Fulminanter Faschingshöhepunkt für die Narrhalla Erding. Zur Narrenschranne kamen am Sonntagnachmittag einige hundert Zuschauer in die Altstadt – und trotzten Nässe, Kälte und sogar einem Schneeschauer genauso wie die vielen Aktiven.

© Moritz
Tanz vor den Massen: Die Prinzengarde der Narrhalla bei ihrem Auftritt auf dem Schrannenplatz mitten in Erdings guter Stube.
Würdiger kann man die Stadt, in der man vorübergehend regiert, nicht einnehmen. Das Prinzenpaar Siegfried I. und Verena I. ließen sich in einer Kutsche auf den Schrannenplatz chauffieren – gezogen von den kräftigen Jungelfern mit ihren roten Umhängen, sowie angeführt von den Mädchen der Prinzengarde. Dieser würdig-skurrile Trosse musste sich den Weg durch eine große Zuschauermenge bahnen. Auch dort waren viele kreative Verkleidungen zu sehen. Besonders beliebt war freilich das Alltagskostüm Daunenjacke, Mütze mit Ohrenklappen und Handschuhe.#
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Während das Publikum vorbildlich in der Kälte ausharrte, konnten sich die Aktiven wenigstens ab und zu ins warme Frauenkircherl zurückziehen, um sich dort zu stärken und auf den nächsten Auftritt vorzubereiten. Belohnt wurden die Zuschauer für ihr Stehvermögen mit kartonweise Gummibärchen, die nach dem Kasperltheater in die Menge flogen. In die reihte sich auch Bürgermeister Max Gotz mit Gattin Sandra ein, nachdem er in einem Blitzgrußwort die Leistungen der Faschingsgesellschaft in der fünften Jahreszeit 2012 gewürdigt hatte. Fürs Prinzenpaar geht eine spannende Zeit zu Ende. Für die Narrhalla war’s „nur“ ein weiteres Kapitel – wieder mal ein fröhliches und farbenfrohes.
Hans Moritz
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