Altenerding - Stützpunktfeuerwehren werden von der Integrierten Leitstelle Erding besonders häufig alarmiert, sie rücken auch zu überörtlichen Einsätzen aus.

Einer der größten Einsätze für die Feuerwehr Altenerding im Jahr 2011: der Gasunfall in der Therme Erding am 10. Juni mit über 30 Verletzten, Dutzenden Rettungskräften und zwei Helikoptern. Foto: (ham)
269 Mal wurden die Aktiven der Feuerwehr Altenerding um Hilfe gebeten. Dies ist ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2010 mit 303 Alarmierungen.
33 Mal galt es, Brände zu Löschen. Das Gros der Einsätze entfiel mit 125 auf Technische Hilfeleistungen etwa nach Verkehrsunfällen. Erneut zugenommen haben die Fahrten der First Responder zur Unterstützung des Rettungsdienstes. 71 Mal wurden sie gebraucht, acht Mal mehr als 2010. Für die Kommandanten Stephan Stanglmaier und Markus Irl erfreulich: Die Zahl Fehlalarme sank um fünf auf 31. Meist handelte es sich um Brandmeldeanlagen. 3382 Einsatzstunden kamen zusammen,. 2010 waren es 4450 gewesen. Immerhin 14 Prozent der Einsätze wurden außerhalb des Stadtgebietes absolviert. Hinzu kamen 89 Übungen. Damit wurden in der Summe 12 753 Stunden Dienst am Nächsten geleistet.
Personalsorgen quälen die Altenerdinger Wehr gewiss nicht - 89 Aktive stehen zur Verfügung. Allein im Vorjahr konnten elf Mitglieder der Jugendgruppe in die „erste Reihe“ geholt werden. Die Jugendgruppe ist auch nach deren Weggang gut besetzt.
Auch eine Fahrzeug-Neubeschaffung konnte voriges Jahr gefeiert werden: Für den kaputt gegangenen Mercedes-Geländewagen aus dem Jahr 1991 wurde ein Mercedes Vito in Dienst gestellt, der sowohl von den First Respondern als auch als Mannschaftstransporter genutzt wird.
Die Hauptversammlung findet am Freitag, 9. März, um 19.30 Uhr im Lindenwirt in Bergham statt. Vorstand und die Aktivensprecher stehen zur Wahl.
(Hans Moritz)
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