Erding - Banker sind eiskalt, haben kein Gewissen und schielen nur auf möglichst hohe Gewinne. Denkste! Ein ganz anderes Bild ihres Berufsstandes verkörpern die Auszubildenden der VR-Bank Erding.

Banker mit Gewissen: (vorne, v. l.): Oberärztin Ute Behrens, die Azubis Andrea Killi, Carina Moll und Florian Haas, Pflegedirektion Gertrud Friess-Ott und VR-Bank-Marketingchefin Melanie Zehetmeier sowie (hinten, v. l.): Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Hans Peter Emslander, Chefarzt Dr. Michael Krauth, Landrat Martin Bayerstorfer, Klinik-Vorstandschef Sándor Mohácsi, Bank-Vorstandsmitglied Josef Kressirer und Martin Lechner von der Pflegeleitung/5. Stock. Foto: KKH Erding
Sie engagieren sich im Rahmen ihrer Lehre sozial. Das Ergebnis, das Claudia Baumgartner, Florian Haas, Andrea Killi, Carina Moll und Bastian Hergenröder jetzt vorgelegt haben, kann sich sehen lassen. Sie organisierten das Gewinnspar-Projekt der Genossenschaftsbank und verkauften es derart erfolgreich an die Kunden, dass nun ein Spendenscheck über 10 000 Euro ans Kreiskrankenhaus Erding überreicht werden konnte. Mit dem Betrag soll die noch junge Telemedizin mit der Kinderklinik St. Marien in Landshut unterstützt werden.
Doch wie kam der Betrag zusammen? Die Lehrlinge organisierten mit Marketingchefin Melanie Zehetmeier ein Gewinnsparprojekt. Das Motto: „Sparen, gewinnen, helfen“. Die angehenden Banker hatten nicht nur ein Thema, das sie selbst zu verantworten hatten, sie lernten so auch den Arbeitsalltag in einer Bank kennen, übten sich um Umgang mit Kunden, die sie zunächst einmal für die Aktion gewinnen mussten. Zehetmeier berichtet, dass für die jungen Leute von Anfang an festgestanden habe: Der Erlös bleibt in Erding.
Für das Engagement gab es jede Menge Lob. Klinik-Vorstandschef Sándor Mohácsi bedankte sich und sagte: „Ich finde es großartig, dass Sie uns bei der Einrichtung der Kinder-Telemezin so tatkräftig unterstützt haben.“ Landrat und Krankenhaus-Verwaltungsratschef Martin Bayerstorfer stieß ins gleiche Horn; „Ich freue mich, dass sich junge Leute so für ein Projekt einsetzen. Ihne ist es mit zu verdanken, dass wir die Telemedizin und die Versorgung unserer jüngsten Patienten voranbringen.“
(Hans Moritz)
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