Flughafen - Der Aufsichtsrat der Flughafen München GmbH (FMG) steht nicht nur einhellig hinter der dritten Startbahn. Er spricht sich auch für eine möglichst rasche Realisierung des Eine-Milliarde-Euro-Projekts aus.

Georg Fahrenschon
Das 16-köpfige Gremium unter Vorsitz von Finanzminister Georg Fahrenschon tagte am Freitag. Der Beschluss fiel einstimmig, so FMG-Sprecher Ingo Anspach nach der Sitzung, der sich eine Zusammenkunft der Gesellschafter mit Vertretern des Bundes, des Freistaates und der Landeshauptstadt anschloss.
Das Plazet des Aufsichtsrates umfasst nach den Worten Anspachs ausdrücklich auch die mit dem Planfeststellungsbeschluss verbundenen Auflagen zum Schutz der Airport-Anrainer.
Begrüßt wurde auch die Entscheidung der FMG, von der Möglichkeit des Bau-Sofortvollzuges so lange keinen Gebrauch zu machen, bis die Verwaltungsgerichte darüber entschieden haben.
Weiter verlangt der Aufsichtsrat, dass die FMG die Finanzierung der dritten Bahn ausschließlich aus eigener wirtschaftlicher Kraft und ohne zusätzliche Inanspruchnahme von Steuermitteln realisiert.
(Hans Moritz)
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