Flughafen - Der Hergang des Beinahe-Unglücks einer Boeing 777-300 am 3. November 2011 auf der Südbahn des Flughafens München ist untersucht. Es begann mit einer plötzlichen Absenkung der linken Tragfläche:

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
Über die Momente danach heißt es in dem Bericht, dass sich die linke Tragfläche der Boeing 777 zirka 30 Fuß über der Landebahn auf einmal langsam nach links gesenkt habe. In der Folge setzte die Maschine zuerst mit dem linken Hauptfahrwerk auf. Die Auswertung des Flugschreibers ergab, dass der in diesem Moment aufgeschaltete Autopilot in den „Rollout mode“ übergegangen sei. Dieses Verfahren soll eine Maschine in der Bahn-Mitte halten.
Der Pilot gab bei der BFU an, es habe keinerlei Systemwarnungen an Bord gegeben. Er habe noch einmal durchstarten wollen. Die Maschine habe aber nicht (mehr) reagiert. Der Flugschreiber soll kein Anzeichen für das Einleiten eines Durchstartens verzeichnet habe. Entsprechende Versuche und Geräusche sind aber auf der Sprachbox des Cockpits enthalten.
Hans Moritz
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