Freising - Jetzt wollte es auch der DGB wissen: Wer von den OB-Kandidaten steht am stärksten hinter Gewerkschaftsforderungen? Bei einer Podiumsdiskussion machten sie ihre Standpunkte klar.
Alle Jahre wieder streitet man im Stadtrat um eine Anpassung der Gebühren für Kindertagesstätten. Am Donnerstag ging die Diskussion zwischen den Extremen weiter: Daniel Wilke (Linke) würde, wäre er OB, einen „moderaten Stufenplan zur Absenkung der Gebühren“ auflegen, der in ein paar Jahren zu Kostenfreiheit führe. Auf der anderen Seite stand Rudolf Schwaiger (CSU), der die Gebühren zwar nicht anheben würde, „wenn es nicht sein muss“, andere Kostenträger, die bei sozial schwachen Familien einspringen, aber nicht aus der Verantwortung entlassen will. Tobias Eschenbacher (FSM) beklagte, dass die Kommune immer „am Ende der Fresskette“ stehe und ausbaden dürfe, was auf Bundes- und Landesebene beschlossen werde. Eine Staffelung der Gebühren nach Einkommen müsse für Eva Bönig (SPD) und Sebastian Habermeyer (Grüne) „unbedingt“ sein, ist für Helmut Priller (ödp) wichtig, für Benno Zierer (FW) hingegen „nicht unbedingt sinnvoll“.
Die letzte Frage, ob der Ausstieg aus dem Tarifvertrag öffentlicher Dienst bei Stadtwerken, Musikschule & Co. eine Option wäre, war für das gesamte Septett überhaupt keine Frage: „Nicht relevant“, so der Tenor vom Podium

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