Freising - Vor der Landtagswahl 2013 werden keine Bagger im Erdinger Moos anrollen, um die dritte Startbahn zu bauen. Und nach der Landtagswahl 2013 wird es für die Startbahn keine Mehrheit mehr im Landtag geben. So prophezeite es zumindest Bayerns starker FW-Mann Hubert Aiwanger gestern.

Entschlossen und zuversichtlich, die Startbahn zu verhindern: Hartmut Binner (Aufgemuckt), FW-MdL Manfred Pointner, Bürgermeister Benno Zierer (FW), Bayerns FW-Chef Hubert Aiwanger, Landrat Michael Schwaiger und Michael Buchberger (BI Attaching) (v. l.). Foto: Lehmann
Vor der Landtagswahl 2013 werden keine Bagger im Erdinger Moos anrollen, um die dritte Startbahn zu bauen. Und nach der Landtagswahl 2013 wird es für die Startbahn keine Mehrheit mehr im Landtag geben. So prophezeite es zumindest Bayerns starker FW-Mann Hubert Aiwanger gestern.
Und dann blickte Aiwanger in die nächste Zukunft: Vor 2013 werde es keinen Baubeginn geben, war sich Aiwanger sicher. Denn: „Das hält der Seehofer nicht aus.“ Und nach 2013 werde es keine Regierungsmehrheit für die Startbahn im Maximilianeum mehr geben, weil in der Dreierkonstellation SPD, Grüne und FW der Spitzenkandidat der Genossen, Christian Ude, mit 1:2 der Unterlegene sei. Und Schwarz-Rot nur um der Startbahn willen? Das schloss Aiwanger aus.
Außerdem, so ist sich Aiwanger nach dem Gespräch mit Ude Ende Oktober sicher, hänge der seine Ministerpräsidenten-Karriere nicht an die dritte Startbahn. „Die ist nicht seine Lebensaufgabe“, so Aiwanger. Der FW-Chef versicherte, die FW würden alles tun, um die Startbahn zu verhindern.
Dort, wo es jetzt so laut ist, wie es nach dem Bau einer dritten Startbahn in Attaching wäre, ließen sich die FW-Vertreter dann auch akustisch vorführen, was Leben in Attaching mit einer dritten Startbahn bedeute: „Der hat scho ganz schee pfiff’n“, urteilte Aiwanger, nachdem der erste Flieger im Landeanflug über ihn hinweggedonnert war.

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