Wer feuchte Räume hat, dem rät Rudolf Schnur: „Der Winter ist zum Austrocknen von Räumen ideal - besonders für Keller.“ Denn, so Schnur: „Warme Luft wird feuchter, wenn sie sich abkühlt, kalte Luft trockener, wenn sie sich erwärmt.“ Dies bedeute, dass keine zusätzliche Feuchtigkeit in den Raum komme, wenn die Außenluft kühl sei und sich nach dem Lüften im Raum erwärme.
Besonders effizient sei das „Stoßlüften“, bei dem man durch mehrere weit geöffnete Fenster für Zugluft sorgt. Schnur empfahl zudem, Hygrometer in den Räumen aufzustellen. Diese messen die Luftfeuchtigkeit und warnen akustisch, wenn diese zu hoch wird. „Für viele Mieter ist das psychologisch wichtig, damit sie entsprechend lüften“, sagt Rudolf Schnur. Es gebe aber auch fest in der Wohnung installierte Messgeräte, die die Feuchtigkeit genau messen, was „zur Vermeidung von Schimmelbildung beiträgt.“














