Freising - Es dürfte eine der beständigsten Aktionen im Bundesgebiet sein: Seit mittlerweile fünf Jahren wenden sich die Teilnehmer der „Lichterzeichen“-Schweigemärsche gegen den Bau einer dritten Startbahn - und für den Erhalt der Schöpfung. 260 Märsche haben seit dem Jahr 2006 ohne Unterbrechung stattgefunden.
Wenn sich am Sonntag, 20. November, wieder ein stummer Protestzug durch die Freisinger Innenstadt zieht, dann dürfte man die Schallmauer von 45 000 Beteiligten durchbrochen haben. „Im Zeichen der Gewaltfreiheit und der Besinnung ist der Wille zum entschiedenen Einsatz gegen die Zerstörung unseres Lebensraums ungebrochen“, schreiben die Veranstalter in der Einladung zum Jubiläumsmarsch am Sonntag. Veranstalter - das sind die „Christen für die Bewahrung der Schöpfung“ von der Pfarrei St. Lantpert (Lerchenfeld), die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde und die BI Attaching.
Besonders eindrucksvoll soll der Lichterzug am Sonntag durch viele Leuchten und Lampions werden. Man hoft daher auf eine rege und „illuminmierte“ Beteiligung.

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