Eine faire Chance auf Arbeit - für jeden

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    • 30.01.13
    • Lkr. Freising
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Eine faire Chance auf Arbeit - für jeden

Landkreis Freising - Den Fachbegriff „Inklusion“, also die selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung an allen Aspekten der Gesellschaft, will eine neue Initiative im Landkreis Freising mit Leben erfüllen.

Eine erste finanzielle Basis für die neue Inklusions-Initiative brachte die Spende der Hofmetzgerei Pförrer. Unser Bild zeigt (v. l.) Frederic Höhler, Manuela Barby-Märkl, Philipp Peuker, Dagmar Zillgitt, Thomas Märkl und Anita Wölfel. Foto: fkn

Eine erste finanzielle Basis für die neue Inklusions-Initiative brachte die Spende der Hofmetzgerei Pförrer. Unser Bild zeigt (v. l.) Frederic Höhler, Manuela Barby-Märkl, Philipp Peuker, Dagmar Zillgitt, Thomas Märkl und Anita Wölfel. Foto: fkn

Gesucht werden jetzt Firmen, die jungen Menschen mit Behinderung eine Chance auf Arbeit geben. Angeregt wurde das Projekt von Manuela Barby-Märkl, die auch gleich mit einer Spende für eine finanzielle Basis sorgte: Die Hofmetzgerei Pförrer ihres Ehemannes Thomas Märkl hat im letzten Jahr auf Weihnachtsgeschenke verzichtet und so konnten die Märkls 500 Euro an das neue Inklusions-Projekt übergeben, das die Präsidentin des Lions-Clubs Neufahrn/Eching und ihre Club-Mitglieder bereits ebenso unterstützen wie Eltern der betroffenen Kinder.

„Wir wollen für mehr Information in der Öffentlichkeit sorgen, mit finanziellen Mitteln, aber vor allem auch durch persönlichen Einsatz und den direkten Kontakt jedes Einzelnen zu den Unternehmern und Arbeitgebern im Landkreis Freising“, beschreibt Barby-Märkl die Ziele: „Wir spenden nicht nur Geld, sondern geben Jugendlichen, die es im Leben aufgrund ihrer Behinderung nicht leicht haben, eine Hoffnung.“

„Hochmotiviert und dankbar“ seien die jungen Menschen, mit denen sie im Rahmen ihrer Aktion bisher zu tun hatten, freut sich Dagmar Zillgitt, „wir treffen auf eine Flut an Freundlichkeit.“ Die gleiche positive Resonanz erhoffen sich die Initiatoren nun auch von möglichen Arbeitgebern - am besten gut erreichbar im Landkreis. Doch auch junge Menschen mit Behinderung, die noch eine Arbeit suchen, oder aber die bereits Erfahrung im Arbeitsleben haben, sind willkommen bei den monatlichen Treffen der Initiative. „Die Problematik junger Erwachsener nach der Fröbelschule“ soll so weiter bekannt gemacht werden, erläutert Zillgitt: „Es gibt zwar Förderungen vom Arbeitsamt, aber wenn die endet, endet oft auch die Arbeit.“

Gut zu wissen

Das nächste Treffen der Inklusions-Initiative ist am Donnerstag, 21. Februar, um 19 Uhr im ASZ an der Echinger Bahnhofstraße. Interessierte können sich auch an Dagmar Zillgitt unter zillgitt@web.de wenden oder einfach in der Freisinger Hofmetzgerei Pförrer vorbeischauen. (da)

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