Wie Kraftwerksleiter Lothar Schreiber sagte, sei es zu keinen Personenschäden gekommen, eine Gefahr für Mensch und Umwelt sei nicht gegeben. Es bestehe keine Notwendigkeit, das Kraftwerk abzuschalten. Standard sei, dass bei jedem Zwischenfall sogleich maximale Sicherheitsmaßnahmen veranlasst würden, bis das genaue Schadensausmaß geklärt sei, sagte Schreiber.
Die Werksfeuerwehr und die lokalen Feuerwehren wurden alarmiert. Die Säure wurde aus der Auffangwanne von der Werkfeuerwehr TU Weihenstephan in ein Neutralisationsbecken gepumpt. Sie wurde mit Natronlauge in diesem Becken neutralisiert und damit unschädlich gemacht. Insgesamt waren 62 Einsatzkräfte im Einsatz. Um 16.30 Uhr war der Einsatz für die externen Hilfskräfte beendet.
Die Säure gelangte nicht in die Umwelt. „Verletzt wurde niemand“, sagte ein Sprecher der Freisinger Polizei, „und es gab auch keinen Umweltschaden“.
Das Steinkohlekraftwerk gehört zur GDF SUEZ Energie Deutschland. Es erzeugt eine Leistung von 449 Megawatt. Seit 1958 wird in Anglberg Strom erzeugt, seit 1988 versorgt das Kraftwerk die Region zusätzlich mit Fernwärme.















