Freising - Größere Teile, schnellerer Durchsatz, maximale Sicherheit für die Umwelt: Krones Steinecker verfügt seit Jahresanfang über die modernste Edelstahlbeizerei Europas.

Der Spezial-Teleskopkran ermöglicht dem Beizer Bewegungsfreiheit und Sicherheit sowie gleichmäßigstes Sprühen. fkn
Die Arbeiten an der hochmodernen Edelstahl-Beizerei im Werk in Freising sind nach sieben Monaten Bauzeit abgeschlossen. Auf 360 Quadratmetern Fläche wurden drei separate Beizkammern für Sudgefäße unterschiedlicher Größe untergebracht, wobei spezielles Augenmerk auf den Umweltschutz gelegt wurde. Krones setzt dabei auf das Beste, was heute technisch möglich ist: Die Kammern sind mit einem siebenschichtigen Mantel aus Kunstharz und Barit ausgekleidet, bieten, so Pressesprecherin Danuta Keßler-Zieroth, „hundertprozentigen Grundwasserschutz“.
Mit der neuen Ausstattung erzielt Krones höchste Produktivität - der Durchsatz der Anlage verdoppelt sich bei gleichbleibendem Arbeitseinsatz.
Auch Sicherheit und Ergonomie hatten bei der Planung höchste Priorität: Ein hochflexibler Teleskopkran erlaubt in der Hauptkammer sicheres und ergonomisch optimiertes manuelles Beizen von Großbehältern. Produktionsspezialist Georg Penger: „Es ist ein für unsere Bedürfnisse modifizierter Spezialkran, der dem Beizer die Arbeit sehr erleichtern wird.“ Eine leistungsfähige Absauganlage mit Gaswäschern sowie die dreistufige Abwasserneutralisation schützen die Umwelt. So wird die vergrößerte Beizerei pro Tag lediglich Abwasser in Größenordnung eines Achtfamilienhauses ausleiten.

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