Moosburg soll größte Jungheinrich-Produktionsstätte werden Frey

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    • 26.03.13
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Moosburg soll größte Jungheinrich-Produktionsstätte werden

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Moosburg - Das Management der Jungheinrich AG rechnet damit, dass sich der Standort Moosburg zur größten Produktionsstätte innerhalb des Weltkonzerns entwickelt - vorausgesetzt, der bisherige positive Trend setzt sich fort.

Frohe Botschaft zu Ostern: Jungheinrich-Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Frey und Finanzvorstand Volker Hues verkündeten ein Rekordergebnis, an dem die Mitarbeiter beteiligt werden sollen. foto: forster

Frohe Botschaft zu Ostern: Jungheinrich-Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Frey und Finanzvorstand Volker Hues verkündeten ein Rekordergebnis, an dem die Mitarbeiter beteiligt werden sollen. foto: forster

Diese Einschätzung gab Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Frey am Rande der gestrigen Bilanzpressekonferenz in Hamburg. Neben der sehr erfolgreichen Produktion von Lager- und Systemgeräten, für die das neue Werk in Degernpoint derzeit errichtet wird, liegen die Hoffnungen vor allem bei Staplern mit Verbrennungsmotoren. Bei diesen hält Jungheinrich bislang nur einen Marktanteil von rund fünf Prozent, möchte das innerhalb der kommenden fünf Jahre jedoch verdoppeln. Die notwendigen Kapazitäten schafft das Unternehmen derzeit mit der Verlagerung der bisherigen Produktion aus dem Stammwerk nach Degernpoint. Künftig sollen im Moosburger Ursprungswerk verstärkt Geräte mit Verbrennungsmotor hergestellt werden, die vor allem im asiatischen und osteuropäischen Ausland gefragt sind.

Mit einer neuen Generation von energieeffizienteren und wettbewerbsfähigeren Fahrzeugen, die in Kürze vom Band rollen, will man der Konkurrenz den Kampf ansagen. Insgesamt investierte das Unternehmen 2012 45 Millionen Euro allein in Forschung und Entwicklung, 18 Prozent mehr, als im Vorjahr.

2012 verzeichnete der Hersteller von Flurförderzeug-, Lager und Materialflusstechnik einen Rekordumsatz in Höhe von 2,2 Milliarden Euro, auch der Auftragseingang und das Ergebnis übertrafen die Vorjahreswerte. Am Erfolg des Konzerns sollen die Mitarbeiter laut Frey beteiligt werden: So ist zu einer „vierstelligen Sonderzahlung für 2012“ noch ein Jubiläums-Bonus für die Belegschaft „in vermutlich dreistelliger Höhe“ geplant. Jungheinrich feiert dieses Jahr sein 60-jähriges Bestehen.

Armin Forster

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