Freising - Im kommenden Jahr kann die Sektion Freising des Deutschen Alpenvereins (DAV) ihrer 125. Geburtstag feiern - jedoch „nicht allzu opulent“, wie Vorstand Christian Rester bei der Jahreshauptversammlung am Freitag ankündigte. Aber vielleicht kann man 2012 noch etwas anderes feiern: Ein langfristiger Mietvertrag mit der Stadt über das Haus und das Gelände am Seilerbrückl steht kurz vor dem Abschluss und auch die Planungen und Gespräche über eine neue, 750 000 Euro teure Kletterhalle sind weit gediehen.
„Das Haus passt, die Lage passt, wir sehen hier unsere Zukunft“, hatte Rester vor rund 40 der insgesamt 3677 Mitglieder des Freisinger DAV zum derzeitigen Domizil samt bestehender Kletterhalle festgestellt. Für die seit Jahren angestrebte Kletterhallenerweiterung sei ein neuer, vor allem langfristiger Vertrag mit der Stadt über die Nutzung des Areals am Seilerbrückl Grundvoraussetzung, sagte Rester. Und da sei man inzwischen „einige Schritte“ weitergekommen, habe mit der Stadt einen Vertrag ausgehandelt, der, so Resters Stellvertreter Hans Baumgartner, „sehr wohlwollend“ für den DAV sei. Seit Donnerstag liege das fertige Schriftstück in der Stadt, müsse nur noch unterschrieben werden.
Erst dann könne und werde man den nächsten Schritt tun und die Realisierung des Kletterhallenprojekts anpacken. Wie DAV-Mitglied, Architekt und Stadtrat Nobert Gmeiner berichtete, habe man die Planung für den 15 Meter hohen Anbau hinter dem bestehenden Gebäude in mehreren Sitzungen mit dem Stadtplanungsamt abgestimmt und habe ein Lärmgutachten erstellen lassen. Derzeit werde noch die Frage der Stellplätze geprüft. Und es sehe gut aus, so Gmeiner: Der Plan sei genehmigungsfähig, sodass man nach Unterzeichnung des neuen Mietvertrags die Eingabeplanung einreichen werde.

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