Freising - „Luftnummer“ und „Fata Morgana“ - so bezeichnete der OB-Kandidat der Freien Wähler, Benno Zierer, gestern bei einem Pressegespräch die Idee, den DAV nach Pulling umzusiedeln.
„Luftnummer“ und „Fata Morgana“ - so bezeichnete der OB-Kandidat der Freien Wähler, Benno Zierer, gestern bei einem Pressegespräch die Idee von CSU-Stadtrat Erich Irlstorfer, den DAV samt Kletterhalle nach Pulling umzusiedeln (wir berichteten).
Wie schon andere Vorschläge Irlstorfers beispielsweise zu Eishalle und Hallenbad sei auch das wieder nur ein „Rumschwadronieren“, diene lediglich Irlstorfers „Selbstdarstellung“. Für Zierer hingegen ist klar: „Ich bin strikt gegen eine Verlagerung des Alpenvereins.“ Es gelte, nicht mehr so „zögerlich“ von Seiten der Stadt auf den DAV zuzugehen, sondern ihm einen langfristigen Vertrag für das Heim im Seilerbrückl und eine Genehmigung für die neue Kletterhalle zu verschaffen. Für den Neubau eines Sportheims des SV Pulling, das Irlstorfer ebenfalls an den Südrand Pullings zu verlagern angeregt hatte, biete sich in Zierers Augen eher eine gemeinsame Planung mit dem neuen FFW-Haus an.
Parallel dazu, so Zierers Credo, müssten zumindest diejenigen Maßnahmen der Innenstadtkonzeption umgesetzt werden, die „nicht eine Unmenge Geld kosten“ und von einer Baustelle Asamgebäude unabhängig seien. Als Beispiele nannte der OB-Kandidat die Umgestaltung der Altstadt-Eingänge oder auch das Parkhaus an der Karlwirtkreuzung. Man müsse jetzt „Nägel mit Köpfen machen“, dürfe es nicht wie 2000 mit der damaligen Stadtkonzeption bei einer „Ankündigungspolitik“ belassen. Momentan freilich mache es schon den Eindruck, dass „nichts voran geht“ und die Innenstadtkonzeption „in der Verwaltung versandet“.

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