Freising - „Heimat“ - auf diesen Begriff, das wissen die Grünen genau, hatte bisher in Bayern die CSU so eine Art Exklusivrecht. Aber diese Zeiten seien vorbei, so die feste Überzeugung eines politischen Frühschoppens mit OB-Kandidat Sebastian Habermeyer gestern in der „Weihenstephaner Berghütt’n“.
Es sah zwar so aus im urigen Ambiente, wie man sich Bayern eben vorstellt, aber mit der „Mia san mia“-Mentalität sei jetzt Schluss. Die beiden Landtagsabgeordneten Sepp Dürr und Christian Magerl hatten neben Habermeyer Platz genommen, um mit rund 30 Sympathisanten über den neuen Heimatbegriff zu diskutieren. Dürr betonte, ein Heimatbegriff dürfe nicht rückwärts gewandt sein, „sonst wird er reaktionär“.
Habermeyers Heimatbegriff grenzt niemand aus. Und deshalb würde er beispielsweise auch den Muslimen die Religionsausbübung erleichtern. „Von mir aus kann es auch eine Moschee geben“, sagte Habermeyer.

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