Freising - Er ist der Schrecken der Landwirte: Der Westliche Maiswurzelbohrer. Dabei handelt es sich um eine Käferart, die den Maispflanzen erheblichen Schaden zufügt.
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) nutzte die Vegetationsruhe im Winter zum Austausch über den international wichtigsten Maisschädling, den Westlichen Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera LeConte). Bei einer Expertentagung in Freising, zu der auch Teilnehmer aus Österreich, Ungarn und Rumänien angereist waren, wurden verschiedene Forschungsprojekte vorgestellt. Ein Schwerpunkt der Tagung lag darauf, wie man den Befall frühzeitig erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten kann.
Der aus Amerika stammende und dort wegen seines hohen Schadpotenzials als One-Billion-Dollar-Beatle bezeichnete Maiswurzelbohrer gelangte Anfang der 1990er Jahre nach Europa und tauchte 2007 erstmals in Bayern und Baden-Württemberg auf. Mittlerweile wurde er auch in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz nachgewiesen.

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