Freising - Während man landauf, landab im Landkreis das Faschingsende mit Umzügen und langen Kolonnen feiert, setzt man in der Stadt Freising auf Standorttreue: Auf dem Marienplatz fand am Dienstag wieder das bunte Faschingstreiben statt.

Ein bisschen wie in Afrika: Moderator Max Riemensperger freute sich sichtlich über die lustigen Kostüme. Foto: Lehmann
Bei herrlichem Wetter hatte man eine Mandelbrennerei, eine Bar, zwei Bierschänken sowie zwei Grillstände für Currywurst, Steaksemmel, Pommes und Co. rund um die Bühne aufgebaut. Die war dieses Mal auf der Rückseite der Mariensäule platziert - wohl um der besseren Sicht willen.
Der erste Teil des launigen Geschehens ab 11 Uhr war vor allem für die kleinen Faschingsfreunde gedacht, die sich pünktlich und in allerlei Maskera eingefunden hatten, dann aber fast eine Stunde warten mussten, bis sie von Max Riemensperger auf die Bühne gerufen wurden. Luftschlangen, Luftballons und jede Menge Tänze - damit hielt man den Narrhalla-Nachwuchs, bestehend aus Rittern, Prinzessinnen, Indianern und Biene Majas, bei Laune, während Stimmungshits wie „Hey Girl“, „Wir spielen Cowboy und Indianer“ oder auch „Viva Colonia“ noch relativ leise aus den riesigen Boxen drangen. Je später der Nachmittag, umso lauter wurde freilich die Musik und umso dichter drängelte sich auch das Volk in Freisings „guter Stube“.
Von Erschöpfung war bei den ehrenamtlichen Stimmungs-Hütern nichts zu spüren, die Vorturner der fröhlichen Ausgelassenheit legten sich allesamt mächtig ins Zeug und konnten auch am letzten Tag der diesjährigen fünften Saison das Publikum bei Laune halten.

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