Freising - Mit der Zeitschrift „freising frontal“ (inklusive Slogan: „Wilke wählen!!“) zieht die Linke in den OB-Wahlkampf. Aber man setzt nicht nur auf Papier, sondern auch auf den Kampf gegen die dritte Startbahn.

Gegen die Startbahn mit „freising frontal“: MdB Eva Bulling-Schröter unterstützte die Linke mit Vorsitzendem Guido Hoyer und OB-Kandidat Daniel Wilke (v. l.). Foto: Lehmann
Und dafür hat man am Donnerstag prominente Unterstützung erhalten: MdB Eva Bulling-Schröter, immerhin Vorsitzende des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag, erläuterte einen Antrag, den ihre Fraktion vor gut einer Woche im Bundestag eingebracht habe. Titel: „Kein Bau der dritten Start- und Landebahn am Flughafen München“.
In diesem Zusammenhang verwies OB-Kandidat Daniel Wilke darauf, dass die Linke schon immer und auf allen politischen Ebenen gegen die Startbahn gewesen sei. Wilke zitierte aus einer Stellungnahme des FMG-Betriebsrats Ralf Krüger, der ob der „Scharen von Leiharbeitern“ von einem „Skandal“ sprach. Fazit: Der Widerstand dürfe nicht „aufgeweicht“ werden, wie das sein Mitbewerber Rudi Schwaiger (CSU) mit seinem Plan B erreichen wolle.
Freisings Linke-Chef Guido Hoyer freute sich jedenfalls, dass nun auch beim Anteilseigner Bund Bewegung in die Sache komme.

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