Fürstenfeldbruck - Ob kleines Schwarzes, bodenlanges rotes Abendkleid oder eleganter Anzug: Für den Ball der Landwirtschaft im Stadtsaal hatte sich die Gäste mächtig in Schale geworfen.

Doch wie halten es die Gäste mit der Garderobe? Kaufen sie sie extra für den Ball oder tragen sie die Kleider bei mehreren Gelegenheiten?
Doris Reichlmayr aus Fürstenfeldbruck hält sich eher an zweiteres: „Das Kleid habe ich vor zwei Jahren gekauft, als der Abschlussball meiner Tochter anstand“, erzählte die 43-Jährige und strich mit der Hand über den braunen Stoff ihres bodenlangen Exemplars. Die Pumps im gleichen Farbton hat sie durch Zufall in einem anderen Laden entdeckt. Die Kombination hat sich inzwischen bewährt: Die Gemüse-Selbstvermarkterin vom Engelsberg trug sie bereits zum zweiten Jahr in Folge auf dem Landwirtschaftsball.
Auch sein Berufskollege Paul Siebenhütter aus Diepoltshofen machte eine tolle Figur in Weste und Sacko. Die hat er selbst ausgesucht, nicht aber die Krawatte. „Da müssen Sie meine Frau fragen“, scherzt der 62-Jährige. Dann schritt er mit der Gattin auf die Tanzfläche.
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