Fürstenfeldbruck - Die Kirchensanierung von St. Bernhard ist abgeschlossen. Das feiert die Pfarrgemeinde mit Festgottesdienst, Dult und Konzert.

Jahrelang blickten die Bürger des Brucker Westens auf die eingerüstete Kirche. Hier beginnt gerade die Dachsanierung. tb-fotos: st. Bernhard
In seiner ersten Amtshandlung stellte Pfarrer Martin Bickl vor sechseinhalb Jahren den Antrag auf Kirchenrenovierung. Die Kosten wurden damals auf 300 000 Euro geschätzt. Jetzt sind es knapp 2,2 Millionen Euro geworden. „Es wurde mehr gemacht, die Innenrenovierung war da noch nicht geplant“, sagt Kirchenpfleger Franz Lobinger.
2007 wurde die Kirche im Brucker Westen unter Denkmalschutz gestellt - auch da sie wunderbare Glasfenster des Eichenauer Künstlers Josef Dering schmücken. Nun flossen öffentliche Zuschüsse. Ein Jahr später begannen die Arbeiten am Dach und den Fenstern sowie an der Außenfassade.
Ende Mai zog das Kirchenvolk für die Gottesdienste in den Pfarrsaal um. Im Gotteshaus wurde die Orgel verhüllt, Altar und Bänke abmontiert. Die Bänke sind renoviert und kürzer. „Damit sind die Gänge breiter geworden“, berichtet Lobinger. Das steinerne Taufbecken steht nun im Eingangsbereich. „Wir hatten vorher in der Kirche keinen Taufort, er war in der Kapelle“, erzählt Deschauer.
Im Altarraum entschied man, sich wieder dem ersten Zustand der Kirche anzunähern. Ambo, Altartisch und Tabernakel aus dem Jahr 1964 sind wieder verwendet worden. „Es ist jetzt wieder stimmig“, sagt Pastoralreferent Walter Hechenberger. (imu)
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