Fürstenfeldbruck - Politiker, Zeitzeugen und Bürger haben am Freitag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Am Mahnmahl legten sie Blumen und Steine nieder.

Blumen und Steine erinnern an den Schrecken: Abba Naor, Überlebender des Todesmarsches, legt einen Strauß am Mahnmahl an der Dachauer Straße nieder. foto: voxbrunner
Julia Zieglmeier vom Arbeitskreis Mahnmahl erinnerte an die KZ-Häftlinge. „Sie wurden unter schwersten und unmenschlich Bedingungen getrieben.“ Neuntklässler der Mittelschule West trugen ihre Gedanken und Berichte über den Todesmarsch vor. Viele, vor allem junge Menschen, wüssten überhaupt nicht, was genau es mit den Todesmärschen auf sich hätte. „Die Augenzeugen-Berichte der Brucker haben uns sehr stark beeindruckt und berührt“, sagte eine Schülerin. In ihren Recherchen haben sich die jungen Menschen mit mehreren Todesmärschen auseinander gesetzt. Die der Armenier während des türkischen Völkermords hätten einige türkische Mitschüler nachdenklich und betroffen gemacht.
Der Überlebende des Todesmarschs, Abba Noah, sagte, es sei „nett wieder unter Freunden zu sein.“ Auch wenn er selbst keinen Gedenktag braucht. „Ich lebe jeden Tag damit.“ (max)
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