Fürstenfeldbruck - Wer konnte, blieb bei der Eiseskälte im warmen Büro. Die Standbetreiber vom Grünen Markt hatten keine Chance. Auch bei Minustemperaturen standen sie am Viehmarktplatz.

Olivenmann Hans Dumhard schätzt den Heizlüfter in seinem Stand. Hier kann er die klammen Finger wieder aufwärmen.
Reges Treiben herrschte dort aber nicht. „Die Leute kommen heute wegen der Kälte nicht“, glaubt Maria Egg. In dem Stand für Bio-Gemüse, in dem sie arbeitet, ist es richtig kuschlig, wenn man aus der Kälte kommt. Wenn nur die Zeltöffnung nicht wäre, durch die die eisige Luft ständig zieht. Deshalb hat Maria Egg improvisiert: „Ich musste den Heizkörper vorschieben, weil der Blattsalat sonst erfriert und glasig wird.“
Ein paar Stände weiter steht der Olivenmann Hans Dumhard mit seinen Antipasti, gefüllten Tomaten und Aufstrichen. Er muss aufpassen, dass die Soßen, in denen seine Ware teilweise eingelegt ist, nicht einfriert. „Das ist schon grenzwertig“, sagt Dumhard.
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