Fürstenfeldbruck - Der Siedlungsdruck in der Region München wächst. Auch im Umland schießen Wohn- und Gewerbegebiete aus dem Boden. Wie man damit umgehen kann, war Thema einer Podiumsdiskussion.
Musiker Hans Well von der „Biemösl Blosn“ beklagte, dass die Identität der Dörfer durch das Wachstum verloren geht. Der Konkurrenzkampf der Gemeinden, der über die Ausweisung neuer Gewerbegebiete ausgetragen werde, mindere die Chancen zur Innenentwicklung und zum Flächensparen.
Der Künstler widmet sich dem Schönen, die Politik muss das Hässliche verwalten, meinte Landrat Thomas Karmasin (CSU) dazu. Die Bürger würden mit den Füssen abstimmen, sagte er mit Blick auf den Supermarkt in Türkenfeld. Er riet dazu, „Kirchturmpolitik“ hinten an zustellen.
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