Pfusch am Bau: Feuchte Keller in der neuen Allinger Sporthalle

Alling - In der frisch umgebauten und renovierten Sporthalle sind kurz nach der Wiedereröffnung erste Mängel sichtbar geworden.

Wie Bürgermeister Frederik Röder im Bauausschuss auf Nachfrage bestätigte, sind in den (Keller)Räumen der Parsberger Schützen feuchte Stellen zwischen Außenwand und Boden aufgetaucht.

Als wahrscheinliche Ursache gilt, dass dort Betonplatten als Fertigteile montiert wurden, die offenbar nicht fachmännisch genug verfugt wurden und angesichts des hohen Grundwasserstandes Nässe durchlassen. Ein Gutachter einer Fachfirma soll jetzt den gesamten Anbau, in dem die Schützen untergebracht sind, auf weitere undichte Stellen untersuchen. Mit der Sanierung kann aber erst nach der Frostperiode begonnen werden.

Laut Röder waren die Feuchtigkeitsschäden für ihn persönlich „erst mal erschreckend“. Er habe sich aber belehren lassen, dass für die Leute vom Bau solche Fälle „business as usual“ seien. „Das darf’s nicht geben,“ widersprach Johann Friedl: Im Grundwasser arbeite man man eben nicht mit Fertigteilen. Für die Schadensbehebung wird die Baufirma aufkommen müssen. Dass es das Unternehmen irgendwann nicht mehr geben und die Gemeinde auf den Kosten sitzen bleiben könne, wie im Ausschuss geunkt wurde, hielt der Bürgermeister für unwahrscheinlich: „Die sind nicht am Flughafen Berlin beteiligt.“

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