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    • 27.03.13
    • FFB
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Glatte Fahrbahn

Todeskurve: Drei Unfälle binnen 22 Stunden

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Landkreis - Der Wintereinbruch hat auf den Straßen für zahlreiche Unfälle gesorgt. Alleine an der Todeskurve zwischen Oberschweinbach und Mammendorf krachte es drei Mal in nur 22 Stunden.

Andauernder Schneefall seit Montagabend, Temperaturen teils weit unter dem Gefrierpunkt, Räum- und Streudienste kamen kaum hinterher. Einer 56-Jährigen wurde der Wintereinbruch gestern zum Verhängnis. Um 16.25 Uhr passierte sie auf ihrer Fahrt nach Mammendorf die Todeskurve. An dieser brandgefährlichen Stelle hat es schon mehrere Tote und Schwerverletzte gegeben. Erst am 7. Februar starb dort eine 23-Jährige.

Die 56-jährige Autofahrerin gestern kam auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern. Nach Auskunft der Brucker Polizei rutschte sie mit der Fahrerseite ihres Mazda gegen einen Baum. Lange brauchte die Feuerwehr Oberschweinbach, um die Schwerverletzte aus dem Wrack zu befreien. Erst entfernten die Rettungskräfte die Türen. Doch sie mussten das komplette Dach abheben, bevor sie die 56-Jährige befreien konnten. Die Frau wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht. Lebensgefahr bestand offenbar nicht.

Nur eineinhalb Stunden vorher verunglückte ein 56-jähriger Mann aus dem nordwestlichen Landkreis fast genau an der gleichen Stelle. Mit nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr er Richtung Mammendorf. Er verlor die Kontrolle über seinen Audi und landete an einem Baum. Auch er musste schwerverletzt in die Kreisklinik nach Fürstenfeldbruck. Am Montag um 18.20 Uhr war bereits ein junger Dachauer mit seinem Wagen gegen einen Baum geprallt. Er wurde leicht verletzt.

Wintereinbruch: Drei Unfälle an der Todeskurve

Ein weiterer Unfallschwerpunkt war die B 2 an der Abzweigung nach Mittelstetten. Auch dieser Abschnitt ist für seine tückische Glätte bekannt. Bereits am Montagabend rutschte eine Studentin (23) aus dem westlichen Landkreis von der Fahrbahn in einen fünf Meter tiefer liegenden Acker. Die junge Frau wurde leicht verletzt. Fast an der gleichen Stelle erwischte es gestern um 15.45 Uhr einen 21-Jährigen. Er überschlug sich mit seinem Renault Clio. Der Student kam aber mit kleinen Blessuren davon. Die Bundesstraße war eine Stunde gesperrt.

Gekracht hat es auf der B 2 auch bei Puchheim. Dienstag Früh verlor dort eine 45-Jährige bei einem Überholmanöver die Kontrolle über ihren Ford Fiesta. Sie wurde gegen die Leitplanke am linken Fahrbahnrand geschleudert. Von dort prallte ihr Auto ab und rutschte in den Straßengraben. Die Frau wurde leicht verletzt. Die Feuerwehr musste am Unfallort ausgelaufenes Öl binden.

Bei der überwiegenden Mehrheit der Unfälle blieb es zum Glück bei Blechschäden - teilweise allerdings in beträchtlicher Höhe. Die Beamten der Polizeiinspektionen Fürstenfeldbruck, Germering, Olching und Gröbenzell waren im Dauereinsatz. In Fürstenfeldbruck schrottete in der Nacht auf Dienstag eine Münchnerin ihren Peugeot 106. Sie rutschte gegen eine Hauswand an der Münchner Straße. In Maisach rammte der Fahrer eines Opel Corsa einen VW Bus. Sachschaden hier: um die 10 000 Euro.

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Kommentare

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Wadlbeissa27.03.2013, 09:48
(9)(0)

MM wieder mal reisserisch wie die Bild in den 60ern. Auch die Reporterin scheint wohl auf dem Niveau zu sein mit der Fotografiererei.
Hauptsache eine Zeitung mehr verkauft.
Naja wenn man der Bild den Rang ablaufen will, was kann man da anderes erwarten?

Richy27.03.2013, 06:28
(16)(0)

Ich war an der Unfallstelle. 1. es war nicht in der von den Medien reißerisch benannten "todeskurve" sondern davor. 2. vielleicht hätte die sogenannte "Reporterin" es selbst bemerkt, wenn sie nicht noch "fast" im Auto sitzend mit der Kamera vor den Augen auf die Unfallstelle zugelaufen wäre. Erst auf Aufforderung der Polizei ("jetzt noch nicht") hörte sie dann auf ihre sensationsfotos zu schießen.

Maximilian Grain27.03.2013, 00:21
(24)(0)

Es ist ja wirklich sehr tragisch, wenn erneut an der gleichen Stelle ein Unfall passiert ist und eine Person verletzt wurde, aber die Strecke ist seit Jahren die selbe und nur weil dort in den letzten zwei Monaten drei schwere Unfälle passiert sind, finde ich es doch sehr lustig, dass besagte Kurve, nun bereits die Todeskurve von Ihrer Zeitung getauft wurde. Hört sich das einfach besser an und bringt mehr Leser?!? Auf fast jeder Landstraße sind bereits schwere Unfälle mit Todesfolge passiert! Ich denke da z.B. an die B471 zwischen FFB und Emmering. Nennen Sie die Strecke, die Gerade des Todes, oder hört sich das nicht gut genug an und verkauft sich schlecht? Ich habe ja regelrecht Angst ins Auto zu steigen, bei den ganzen Todesstrecken die sich dann allein im Landkreis FFB befinden müssen.

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