Fürstenfeldbruck - Die Angebote für Väter zu verbessern ist eines der Ziele, die sich Julka Grajcarova gesetzt hat. Seit einem halben Jahr ist die 33-Jährige die Leiterin der Brucker Elternschule.

Mit dem Knopfbären und anderen Spielsachen will Julka Grajcarova die Kinder in der Elternschule fördern. foto: weise
Väter, die sich stärker um die Erziehung kümmern wollen, seien nach wie vor in der Minderheit. Sie bräuchten die Möglichkeit zum Austausch, sagt Grajcarova. Den will die Sozialpädagogin den Männern nun verstärkt geben.
Die 33-Jährige wohnt im Landkreis Fürstenfeldbruck. Auch die neue Leiterin der Schule, selbst Mutter einer Tochter, wohnt im Landkreis. Auch deshalb hat sie sich beworben. Vorher hat sie in München eine Montessori-Kindertagesstätte geleitet. An der Arbeit in der Elternschule reizt Julka Grajcarova die Vielfältigkeit. „Hier kann ich Konzepte entwickeln, komme aber auch in direkten Kontakt mit den Eltern.“
Ein neues Projekt, das Julka Grajcarova zusammen mit der Schwangerenberatungsstelle Donum Vitae ins Leben gerufen hat, ist das Frauenfrühstück. Hier können sich Schwangere und Mütter mit Kindern bis drei Jahren zwei Mal im Monat austauschen. (wei)
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