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Gabor verspricht Anbau für die Feuerwehr noch in diesem Jahr

Gabor verspricht Anbau für die Feuerwehr noch in diesem Jahr

Garching - Die Feuerwehr Hochbrück ist nicht gut zu sprechen auf die Stadt Garching, denn der dringend benötigte Anbau wird seit Jahren von der Stadt versprochen, aber passiert ist bislang wenig bis gar nichts. Auf der Jahreshauptversammlung versicherte Bürgermeisterin Hannelore Gabor, dass der Bau heuer beginnen wird.

Urkunden für ihre 40-jährige Treue zur Freiwilligen Feuerwehr Hochbrück erhalten (v.l.) Otto Fellenz, Siegfried Krahl und Rudi Naisar. Bürgermeisterin Hannelore Gabor gratuliert. foto: förtsch

Urkunden für ihre 40-jährige Treue zur Freiwilligen Feuerwehr Hochbrück erhalten (v.l.) Otto Fellenz, Siegfried Krahl und Rudi Naisar. Bürgermeisterin Hannelore Gabor gratuliert. foto: förtsch

Rudi Naisar, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, hatte vor einem Jahr den konkreten Wunsch geäußert, die Veranstaltung heuer bereits neben dem Rohbau der Erweiterung abhalten zu können. Doch es war alles wie gehabt und der Schulungsraum platzte aus allen Nähten. Deshalb wurde Kommandant David Ward deutlich: „Gesprochen wurde zwar oft und viel, aber es folgten keine Taten.“ Die Feuerwehr käme ihren Aufgaben nach und deshalb forderte Ward nun, dass auch die Stadt ihre Pflicht erfülle mit ausreichenden Räumlichkeiten. Der Kommandant appellierte an Gabor, nun die Brisanz der Angelegenheit zu erkennen: „Frau Gabor, ich bitte Sie an dieser Stelle, diese Angelegenheit zur Chefsache zu erklären und sich persönlich dafür einzusetzen, dass der Ausbau in diesem Jahr realisiert wird.“

Die Bürgermeisterin sagte in ihrem Grußwort dann das, was die Hochbrücker hören wollten: Den entsprechenden Beschluss des Stadtrats vorausgesetzt, werde der Bau heuer noch starten, Gabor erklärte das Projekt auch wie gewünscht zur Chefsache. Unterdessen musste sich der Zweite Bürgermeister Peter Riedel eine Spitze gefallen lassen für seinen Ausspruch in der Bürgerversammlung, Garching sei die Stammfeuerwehr in der Stadt. Ein Aktiver sagte, dass der Begriff Schwesterfeuerwehr der Richtige gewesen wäre.

Die Mannschaft der Feuerwehr Hochbrück wuchs im vergangenen Jahr leicht an auf 67 Aktive. Diese leisteten bei 117 Einsätzen 1458 Stunden. Dazu kamen noch einmal 2474 Übungsstunden. Ein Höhepunkt war die Spende eines Kommandantenfahrzeugs, das die Feuerwehr in Eigenarbeit umfunktionierte. Kommandant David Ward bilanzierte, dass durch diesen Wagen die Feuerwehr etwa zwei Minuten früher am Einsatzort eintrifft. Er konnte im vergangenen Jahr bei einem Brand in einer Recyclingfirma somit schneller einen Großalarm auslösen. Für das kommende Jahr sollen zwei neue Chemie-Schutzanzüge angeschafft werden, da bei Brand-Einsätzen in Logistikhallen viele Überraschungen und Gefahren auf die Helfer lauern. Ward will die Anzahl der teuren Schutzanzüge in den kommenden Jahren kontinuierlich steigern.

Vier Beförderungen

Ein Stück höher auf der Karriereleiter der Freiwilligen Feuerwehr Hochbrück sind vier Mitglieder geklettert. Ralph Thorwächter und Benjamin Werkheiser wurden zum Feuerwehrmann befördert. Günter Nistler darf sich künftig Hauptfeuerwehrmann nennen und Henner Schöppe wurde zum Oberbrandmeister ernannt.

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